ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2006Onkologische Praxen: Darstellung der Versorgungsqualität

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Onkologische Praxen: Darstellung der Versorgungsqualität

Gerst, Thomas

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Qualitätsbericht gibt Aufschluss über vertragsärztliche Arbeit.
Mit dem Ziel, die Qualität der Arbeit in den rund 300 hämato-onkologischen Schwerpunktpraxen zu verdeutlichen, hat das Wissenschaftliche Institut der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen einen Qualitätssicherungsbericht vorgelegt. Der Vorsitzende des Berufsverbandes, Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Schmitz, verwies auf das breite Leistungsspektrum in den Schwerpunktpraxen. Dieser bundesweit erste Qualitätsbericht solle die Transparenz und die Versorgungsqualität trotz zunehmender Budgetprobleme sichern und auf der anderen Seite die hoch qualifizierten Leistungen in der Regelversorgung dokumentieren.
Erfasst wurden in dem Bericht Behandlungsdaten aus 143 Schwerpunktpraxen im dritten Quartal 2004. Dort wurden in diesem Zeitraum 121 161 Patienten behandelt. Die häufigsten Diagnosen waren Brustkrebs, maligne Lymphome, Darmkrebs und Lungenkrebs, was auch die Häufigkeitsverteilung der Krebserkrankung in der Bevölkerung widerspiegele.
Der Qualitätssicherungsbericht zeigt auf der Grundlage der erhobenen Daten die Struktur- und Prozessqualität in den teilnehmenden Schwerpunktpraxen auf. Verstärkt werde man sich künftig, so Schmitz, der Bewertung der Ergebnisqualität widmen. Die in den Praxen durchgeführten Erhebungen zur Patientenzufriedenheit wie auch die Beteiligung an klinischen Studien sollen die Grundlage dazu bilden. TG
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