ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2006Themenwoche Krebs: Ausgestrahlte Lebenshilfe

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Themenwoche Krebs: Ausgestrahlte Lebenshilfe

Krüger-Brand, Heike E.

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Viel ARDProminenz bei der Präsentation des Projekts Foto: © NDR/Dirk Uhlenbrock
Viel ARDProminenz bei der Präsentation des Projekts Foto: © NDR/Dirk Uhlenbrock
Vom 3. bis 9. April 2006 berichten alle Hörfunk- und Fernsehprogramme der ARD über Krebs.

Mehr als 400 000 Menschen erkranken jährlich an Krebs – Tendenz steigend. Eine Woche lang widmet sich die ARD daher erstmals parallel in allen Hörfunk- und Fernsehprogrammen sowie im Internet der „Volkskrankheit Krebs“. „Trotz der großen Zahl der Betroffenen fühlen sich viele Erkrankte und deren Angehörige ins gesellschaftliche Abseits gedrängt und allein gelassen. Die ARD will das Bewusstsein für Krebs daher mit kompetenter, unabhängiger Berichterstattung schärfen“, sagte der NDR-Intendant und stellvertretende ARD-Vorsitzende Prof. Jobst Plog bei der Vorstellung der Initiative in Hamburg. Unter dem Titel „Leben – was sonst?“ werden die Programme medizinische, gesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Gesichtspunkte des Themas in unterschiedlichen Sendeformaten aufgreifen. Geplant sind zum Beispiel Nachrichten- und Ratgebersendungen, Reportagen, Dokumentationen, Diskussionsforen, Hörspiele sowie TV-Serien und Spielfilme. Ziel ist es, die Bevölkerung über das Thema möglichst umfassend aufzuklären. Renommierte Organisationen, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe, unterstützen das Vorhaben.
Die Tage der Themenwoche stehen jeweils unter einem Motto: Prävention, Diagnose Krebs, Leben mit Krebs, Krebs und Gesellschaft, Krebstherapie, alternative Heilmethoden und Zukunft – Chancen gegen Krebs. Die Patenschaft hat die Moderatorin Sandra Maischberger übernommen. Eröffnet wird die Aktion am 2. April mit einer Diskussionsrunde im ARD-Hauptstadtstudio Berlin, die Phoenix überträgt.
Das Erste widmet sich dem Thema unter anderem bei „Beckmann“, in ARD-Magazinen wie „Monitor“, in den „tagesthemen“, aber auch in Spielfilmen wie dem preisgekrönten Drama „Marias letzte Reise“, in der Telenovela „Sturm der Liebe“ und im „Wort zum Sonntag“.
Die Dritten nutzen zum Beispiel Gesundheitsmagazine, Porträts, Dokumentationen und Unterhaltungssendungen, um das Thema zu präsentieren. Sie berücksichtigen auch regionale Aspekte, indem sie beispielsweise über lokale Institutionen, etwa über Onkologieeinrichtungen in Sachsen, berichten.
Auch die Spartenkanäle Phoenix, KI.KA, ARTE und 3Sat beteiligen sich. So besucht zum Beispiel „Willi will’s wissen“ für den KI.KA eine Kinderkrebsstation. Das Zukunftsmagazin „nano“ stellt neue Forschungsergebnisse vor und berichtet über den Einsatz von Hightech in der Krebstherapie.
Sämtliche Hörfunk-Programme – von jungen Wellen wie N-Joy, Radio Fritz oder EinsLive über bekannte Wellen wie Bayern 3 oder WDR 2 bis zu den Kultur- und Informationswellen – engagieren sich ebenfalls und bieten unter anderem spezielle Ratgebersendungen und Foren, Features und Hörspiele an.
Während der Woche wird eine Infoline zum Programm geschaltet: 01 80/5-11 77 12 (12 Cent/Minute, ab 2. April erreichbar von 5.00 bis 24.00 Uhr, sonntags bis 0.30 Uhr).
Unter www.leben.ARD.de finden die Nutzer außerdem zusätzliche Informationen im Internet. Die Website beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema – multimedial aufbereitet mit Bildern, Animationen, Audios und Videos. Ergänzt werden die Informationen durch aktuelle Sendehinweise von Hörfunk und Fernsehen. Besondere Programmhighlights macht die „Mediabox“ mit einer Sammlung von Audios und Videos langfristig verfügbar. Komplexe Sachverhalte, wie etwa die Entstehung von Tumoren und verschiedene Operationsmethoden bei einem Mammakarzinom, werden in grafischen, interaktiven Sequenzen verdeutlicht. KBr
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