ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2006Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses nach § 91 Abs. 7 SGB V zur Protonentherapie bei zerebralen arteriovenösen Malformationen vom 20. 12. 2005

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses nach § 91 Abs. 7 SGB V zur Protonentherapie bei zerebralen arteriovenösen Malformationen vom 20. 12. 2005

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss gemäß § 91 Abs. 7 SGB V hat in seiner Sitzung am 20. Dezember 2005 folgenden Beschluss zur Anwendung der Protonentherapie im stationären Bereich gefasst:

I. Die Protonentherapie bei der Indikation zerebrale arteriovenöse Malformationen erfüllt die Kriterien des § 137c SGB V (ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich) und bleibt damit Leistung im Rahmen der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung.
In der Anlage A der Verfahrensregeln zur Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus gemäß § 137c SGB V (Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die als Krankenhausbehandlung zulasten der ge-
setzlichen Krankenkassen erbracht werden dürfen) wird folgende Nummer
angefügt:
2.3 Protonentherapie bei zerebralen arteriovenösen Malformationen

II. Die Änderung der Richtlinie tritt am Tage nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.

Siegburg, den 20. 12. 2005

Gemeinsamer Bundes­aus­schuss
gemäß § 91 Abs. 7 SGB V
Der Vorsitzende

Prof. Dr. Polonius
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema