ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2006Sparpaket: Versuchte Manipulation
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Die Tageszeitung berichtet auf der ersten Seite über den „Fußball-Wettskandal“ – und zwei Seiten weiter, dass die „Bonus-Malus-Regelung“ zunächst gestoppt ist. Im ersten Fall wird heimlich mit Geld versucht, Spiele zu manipulieren, und im zweiten Fall versucht die Ge­sund­heits­mi­nis­terin ganz öffentlich, mit einer Bonus-Malus-Regelung, also auch Geld, Ärzte zu manipulieren, das heißt mehr oder weniger sie zu nötigen, wider besseres Wissen und Gewissen zu handeln, um eine bessere Bezahlung zu erhalten, die seit Jahrzehnten sowieso um 30 Prozent unter der vom Staat erlassenen Gebührenordnung liegt. Der Arzt soll also wider besseres Wissen – die Gesundheit des Mitmenschen ist uns noch immer oberstes Gebot! – billigere, schlechtere(?) und/oder weniger Medikamente verordnen und kommt dann bei Unterschreitung des Verschreibungsmittelwertes in den Genuss einer besseren Vergütung! Hier Staatsanwalt – dort legal? . . .
Dr. med. Walther-Friedrich Leuchs, Rampenstraße 38, 91564 Neuendettelsau
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige