ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2006Ulcus cruris – Genese, Diagnostik und Therapie

BÜCHER

Ulcus cruris – Genese, Diagnostik und Therapie

Dissemond, Joachim

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dermatologie: Konkrete Anregungen
Joachim Dissemond: Ulcus cruris – Genese, Diagnostik und Therapie. UNI-MED Science, UNI-MED Verlag, Bremen, 96 Seiten, 67 Abbildungen, gebunden, 44,80 €
Der Dermatologe Joachim Dissemond hat im kompakten Werk von 94 Seiten die relevanten klinischen und wissenschaftlichen Ergebnisse zur Entstehung, Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris zusammengefasst. In zwei grundlegenden Kapiteln werden zunächst die physiologische Grundlage der Wundheilung in ihren gesetzmäßig abfolgenden Stadien und die Rolle der bakteriellen Besiedlung chronischer Wunden, insbesondere auch mit den verstärkt aufkommenden multiresistenten Problemkeimen und deren Bekämpfung, besprochen. Dann folgt ein
sehr ausführliches Kapitel über das Ulcus cruris in seinen verschiedenen klinischen Facetten und seiner brei-
ten Differenzialdiagnose, das auch die Epidemiologie und die enormen Gesundheitskosten, die durch chronische Wunden verursacht werden, miteinschließt.
Wichtige Aspekte der klinischen, operativen und labortechnischen Untersuchung werden besprochen. Mehrere ausführliche Kapitel sind den praktischen Aspekten der empirischen Behandlung des Ulcus cruris gewidmet. Neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der moder-
nen synthetischen Verbände werden die verschiedenen Formen des Débridements, die Vakuumversiegelung und die chirurgischen Techniken der Hauttransplantation ausführlich dargelegt. Die Kompressionsbehandlung, ein Eckstein in der Therapie venöser Ulzera, und Aspekte der Malnutrition bei Patienten mit chronischen Wunden fließen ebenfalls in die Diskussion ein.
Dem Autor ist es gelungen, die wichtigsten Aspekte zur Volkskrankheit Ulcus cruris prägnant und anschaulich zusammenzufassen.
Günter Burg, Jürg Hafner
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema