ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2006Psychotraumatologie: Netzwerk über drei Grenzen

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Psychotraumatologie: Netzwerk über drei Grenzen

Bühring, Petra

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LNSLNS Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge und Opfer von Gewalt
Das TriRegio Netzwerk Psychotraumatologie (TNP) will über nationale Grenzen hinweg die personellen und fachlichen Ressourcen bündeln, um traumatisierten Menschen zu helfen. Zusammengeschlossen haben sich bislang 40 klinisch und ambulant tätige Ärzte und Psychotherapeuten aus Südbaden, der Nordwestschweiz und dem Elsass. Traumatisierte Flüchtlinge, Gewaltopfer sowie Opfer nach Großschadensereignissen oder Überfällen sind die Zielgruppe des Netzwerkes, das sich als methodenübergreifendes und integratives Forum versteht. Den psycho-
traumatologisch Tätigen bietet das Netzwerk Fortbildung, Supervision und Hilfe in Fragen, die das Ausländerrecht betreffen. „Die meisten in diesem Bereich arbeiten sehr isoliert“, weiß Ernst-Ludwig Iskenius, Arzt und Leiter
von Refugio, dem Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und für Folteropfer. Gerade durch die unterschiedlichen Ansätze in der 3-Länder-Region könne man voneinander profitieren und auch Therapieangebote bekannt machen. Am 15. Juni findet in Basel die erste Jahrestagung des TNP statt. Weitere Netzwerker werden gesucht.
Kontakt und Informationen über: Praxis Dr. Andrea Jakobitsch, Oberwilerstr. 72, CH-4102 Binningen, Telefon: 00 41/61/4 23 03 20, E-Mail: TNP@gmx.net. PB
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