ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2006Psychoonkologie: Ureigenste Aufgaben
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LNSLNS Frau Dr. Hack schildert die wichtigsten Schwerpunkte psychoonkologischen Vorgehens: Sie beschreibt die Tücken der therapeutischen Beziehung (gerade im Hinblick auf Gegenübertragungen), macht die Notwendigkeit einer fundierten Psychodiagnostik angesichts der Reaktivierung prämorbider Konflikte im Verlauf der Krebserkrankung deutlich, legt die Möglichkeiten psychotherapeutischer Interventionen dar und betont ab-schließend die Notwendigkeit der Fortbildung und Supervision der im onkologischen Bereich tätigen Ärzte und des Pflegepersonals durch den Psychoonkologen.
Dieser Überblick zeigt, dass Psychoonkologie die ureigensten Aufgaben der Psychotherapie im Rahmen der spezifischen Fragestellung im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung umfasst; das heißt aber umgekehrt, dass diese Aufgabe nicht ohne die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten eines Psychotherapeuten zu leisten ist. Das muss bei der Forderung nach qualifizierter Psychoonkologie beachtet werden, gerade
wenn es um Zertifizierungen onkologischer Behandlungseinrichtungen (zum Beispiel Brustzentren) geht.
Dipl.-Psych. Markus Nauheim, Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut (DGVT), Psychoonkologe, Wilhelm-Mangels-Straße 8–10, 56410 Montabaur
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