ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2006Ein Gebiss für zwei: Kuriose Scheidungsgründe

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Ein Gebiss für zwei: Kuriose Scheidungsgründe

Ellermann, Bernd

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Eine 62-jährige Britin aus Middlesborough (England) hatte eine ungewöhnliche Leidenschaft: Jeden Tag musste sie ihre Wohnung umdekorieren. „Nicht ein Tag verging, an dem die Möbel nicht verrückt wurden. Ich hatte die Nase voll“, erklärte ihr Ehemann vor dem Scheidungsgericht.

Aus extremer Eifersucht beschnüffelte ein italienischer Ehemann mittleren Alters allabendlich jeden Zentimeter Haut seiner Frau, um so dem Duft eines anderen Mannes auf die Spur zu kommen.

Eine Marokkanerin ließ sich von ihrem Ehemann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten scheiden, weil er ihr zum Valentinstag keine einzige rote Rose geschenkt hatte.

Der 30-jährige Rumäne Mihaly S. will sich nach sechs Ehejahren von seiner Frau scheiden lassen. „Sie tut viel zu viel Knoblauch in das Essen“, erzählte der frustrierte Gatte dem Richter.

In München wurde eine Ehefrau täglich benotet. Wie gut war das Essen, wie sauber die Wohnung, wie prickelnd der Sex, wie adrett ihre Kleidung? Am Ende der Woche zog er Bilanz – bei überwiegend schlechten Noten gab es weniger Haushaltsgeld.

Sie musste ihn mit „Herr Major“ anreden und vor ihm strammstehen – bei jeder Begegnung im Haus. Nach zehn Jahren reichte es der Frau eines US-Offiziers.
Ein Rentner aus Oklahoma war so geizig, dass er seiner Frau ein neues Gebiss verweigerte. Begründung: Sie könne ja seines mitbenutzen.

Ein Mann aus Montana markierte täglich die Schuhsohlen seiner Frau mit Kreide. So wusste er, ob sie das Haus verlassen hatte.

Ein Amerikaner aus Vermont hatte seinem Papagei einen Weckruf beigebracht: „Aufstehen, verdammt noch mal, aufstehen!“ Nach drei Jahren zog die Ehefrau aus.

Ein Hamburger Finanzbeamter saß in jeder freien Minute vor seinem privaten Computer und investierte ein Vermögen in teure Zusatzgeräte. Als er seiner Frau nach sechs Jahren das Haushaltsgeld wegen neuer Computerprogramme kürzte, war die Ehe vorbei.
Bernd Ellermann
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