ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2006Ärzteproteste: Hamburger Protest-Wartezimmer

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Ärzteproteste: Hamburger Protest-Wartezimmer

Dtsch Arztebl 2006; 103(15): A-969 / B-821 / C-793

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Eine stille Rationierung von Gesundheitsleistungen werfen die Ärzte der Politik auf Plakaten vor. Foto: KV Hamburg
Eine stille Rationierung von Gesundheitsleistungen werfen die Ärzte der Politik auf Plakaten vor. Foto: KV Hamburg
Mit Plakaten und Postkarten mobilisieren Ärzte ihre Patienten.
Die Hamburger Ärztinnen und Ärzte wenden sich seit dem 3. April mit Plakaten und Postkarten in den Wartezimmern an ihre Patienten. „Wir wollen die Verschlechterung der medizinischen Versorgung und die zunehmende heimliche und stille Rationierung von Medikamenten und medizinischen Leistungen durch die Gesundheitspolitik von Ulla Schmidt unseren Patienten verdeutlichen“, erklärte Dr. Dirk Heinrich, Sprecher des Protestaktionskomitees, das von den Fachausschüssen der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg und den dortigen ärztlichen Berufsverbänden getragen wird. Eine breite Diskussion über die Zukunft des zurzeit noch hervorragenden Gesundheitswesens sei dringend nötig. „Die Medizin des 21. Jahrhunderts ist nicht mit dem Geld von 1991 zu bekommen“, sagte Heinrich. EB
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