ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2006Zweiklassenmedizin: Wasser statt Fruchtsaft
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LNSLNS Einer meiner Schüler absolvierte sein Praktikum auf einer chirurgischen Station. In seinem Praktikumsbericht schreibt er wörtlich: „Und nach dem Frühstück muss ich das Wasser austeilen. Dabei muss ich darauf achten, dass die Kassenpatienten nur eine und die Privatpatienten zwei Flaschen Wasser bekommen.“ Immerhin gibt’s dort auch für Privatpatienten keinen Fruchtsaft.
Dr. med. Monika Wolf,
Heidelberger Landstraße 26,
64297 Darmstadt
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