ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2006Universitätskliniken: Das Beispiel Erlangen
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LNSLNS In dem interessanten Bericht von Frau Dr. Richter-Kuhlmann zum „Trend zur Zentrenbildung an Universitätskliniken“ wird sachlich richtig festgestellt, dass die erforderliche Zentrenbildung immer einen Mehrwert erzeugen müsse. Hierbei werden als Vorteile die Steigerung der Versorgungsqualität, eine bessere Nutzung der Ressourcen oder verbesserte Abläufe genannt. Hierbei werden allerdings lediglich ein Tumortherapiezentrum, ein Zentrum für Gefäßkrankheiten, ein Mutter-Kind-Zentrum, ein endokrines Zentrum, ein Brustzentrum sowie Kardiologie/Herzchirurgie-Zentren aufgeführt. Das Universitätsklinikum Erlangen hat auf Anregung des Bundesministeriums für Gesundheit bereits seit 1993 ein weiteres krankheits-/
problemorientiertes Zentrum eingerichtet. In diesem Zentrum werden neben der Krankheitsversorgung auf höchster Leistungsstufe (konservative Therapie und Epilepsiechirurgie) vor allem wissenschaftliche Synergien zwischen den Fächern Neurologie/Epileptologie, Neurochirurgie, Neuropathologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin sowie Psychiatrie genutzt. Seit Gründung des Epilepsiezentrums konnten hierdurch 25 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Beispiel des Epilepsiezentrums Erlangen zeigt klar, dass eine Leistungsverbesserung auf wissenschaftlichem und ökonomischem Gebiet durch Zentrumbildung erreicht wird.
Prof. Dr. Hermann Stefan,
Leiter Epilepsiezentrum (ZEE), Universitätsklinikum Erlangen, Schwabachanlage 6, 91054 Erlangen
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