ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2006Georg Baum: Bei der DKG kehrt etwas mehr Ruhe ein

VARIA: Personalien

Georg Baum: Bei der DKG kehrt etwas mehr Ruhe ein

Flintrop, Jens

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Georg Baum Foto: DKG
Georg Baum
Foto: DKG
Es gebe keinen Zweiten, der die deutsche Krankenhauslandschaft so gut kennt wie Georg Baum, sagt Ulla Schmidt über den Nachfolger von Dr. jur. Jörg Robbers als Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Die Ministerin weiß, wovon sie spricht. Fünf Jahre hat Baum ihr zugearbeitet: als Leiter der Unterabteilung Gesundheitsversorgung, Krankenhauswesen im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, die er zwölf Jahre leitete.
Sie freue sich auf die neue Form der Zusammenarbeit, betonte Schmidt beim DKG-Frühjahrsempfang in Berlin – „auch wenn ich das Gebrüll Ihres Vorgängers manchmal vermissen werde“. Robbers sei kein einfacher, weil zuweilen aufbrausender Gesprächspartner gewesen: Er habe aber immer das Rückgrat gehabt, zu getroffenen Vereinbarungen zu stehen und diese nach außen auch zu vertreten.
Was die Stimmgewalt angehe, könne er nicht mit seinem Vorgänger konkurrieren, meinte dann auch Baum, nachdem ihn Robbers zuvor als „sensibler und politisch ausgeglichener, als ich es bin“, charakterisiert hatte.
Was die internen Strukturen der DKG angeht, hat sich der 51-jährige Baum vor allem den Erhalt der Trägervielfalt der Krankenhäuser auf die Fahnen geschrieben. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der DKG.
Als wichtigstes Ziel im Außenverhältnis der DKG nennt er, die Kooperation mit der Vertragsärzteschaft zu „entkrampfen“ und weiter auszubauen. „Barrieren abbauen, Brücken bauen, den niedergelassenen Ärzten die Angst vor den Krankenhäusern nehmen – das ist der richtige Weg.“ Jens Flintrop
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