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LNSLNS AFOR-Wissenschaftspreis – verliehen von der Association for Orthopaedic Research an Prof. Dr. med. Christoph Hubertus Lohmann, Rheumaklinik Bad Bramstedt (ehemals Klinik für Orthopädie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf). Der mit 20 000 Schweizer Franken dotierte Preis wurde ihm für die Entdeckung einer Ursache für das Versagen bestimmter Hüftendoprothesen verliehen. Dabei handelt es sich um Metall-Metall-Hüftendoprothesen, bei denen sowohl Gelenkkugel als auch Gelenkpfanne aus einer Kobalt-Chrom-Legierung bestehen. Lohmann konnte feststellen, dass auftretende Beschwerden und Knochenverluste um die Prothese auf Aktivität von Lymphozyten zurückzuführen sind, die sich gegen das Prothesenmaterial richten.

Pro Scientia-Förderpreis – verliehen von der Eckhardt-Buddecke-Stiftung zur Förderung der medizinischen Grundlagenforschung, Dotation 10 000 Euro, an Dr. med. Steffen Koschmieder, Medizinische Klinik und Poliklinik A, Universität Münster, und Dr. med. Volker Vielhauer, Klinikum der Universität München, Medizinische Poliklinik Innenstadt. Koschmieder wurde für seine Arbeit „Inducible chronic phase of myeloid leukemia with expansion of hematopoietic stem cells in a transgenic model of BCR-ABL leukemogenesis“ geehrt. Vielhauer erhielt den Preis in Würdigung seiner Arbeit „Renal cell-expressed TNF glomerulonephritis“.

Internationaler Deutscher Trainings-Preis 2006 – verliehen im Rahmen der Bildungsmesse DIDAKTA in Hannover an das Unfallkrankenhaus Berlin und das Deutsche Institut für Kommunikation und Training im Gesundheitswesen für Mitarbeiterschulungen zur Verbesserung der Kommunikation mit Patienten. Durch das Projekt konnte der Anteil zufriedener Patienten im Unfallkrankenhaus Berlin von 84 auf 90 Prozent gesteigert werden.

Schoeller-Junkmann-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie an die Biochemikerin Ulrike Lemke und den Molekularbiologen Dr. rer. nat. Stephan Herzig vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Ausgezeichnet wurden die beiden Wissenschaftler für eine gemeinsame Arbeit, in der sie die molekularen Grundlagen der Entstehung einer so genannten Fettleber untersuchten.

Novartis-Preis „Junge Endokrinologie“ – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie an die Genetikerin Ruth Janoschek von der Universität zu Köln. Ruth Janoschek erforschte in ihren Studien an Mäusen die genetischen Grundlagen der Appetitlosigkeit. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Merck European Thyroid von-Basedow-Research Prize – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie an den Biochemiker Dr. rer. nat. Ulrich Schweizer vom Berliner Universitätsklinikum Charité. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wurde für seine Arbeit zur Rolle der Leber bei der Regulation des Stoffwechsels von Schilddrüsenhormonen verliehen.

Dr. Dr. h.c. Büsing Preis – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Endokrinologie Rheinland-Pfalz e.V. am 11. Februar, Dotation 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Nannette Schloot, Deutsches Diabetes Forschungsinstitut Düsseldorf, in Würdigung ihrer Arbeiten über Untersuchungen zur zellvermittelten Immunreaktion des Typ-1-Diabetes. EB
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