ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2006Onkologie: Spitzenzentren fördern

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Onkologie: Spitzenzentren fördern

Merten, Martina

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Foto: picture-alliance
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Die Deutsche Krebshilfe will gleiche medizinische Standards schaffen.

Die Deutsche Krebshilfe (DKH) will die Qualitätsstandards onkologischer Spitzenzentren vereinheitlichen. Zu diesem Zweck sollen fünf Zentren über zunächst drei Jahre mit je einer Million Euro jährlich gefördert werden. Das Programm wird am 27. April in der „Zeit“ und am 28. April im „Deutschen Ärzteblatt“ ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September. Ein internationales Team wird die Anträge auswerten. Förderbeginn soll der 1. Januar 2007 sein.
„Es kann nicht sein, dass eine Frau mit Brustkrebs in Norddeutschland anders behandelt wird als in Süddeutschland“, begründete Prof. Dr. med. Otmar Wiestler, Beiratsvorsitzender der DKH, das Förderprojekt. Bereits beim 24. Deutschen Krebskongress im Jahr 2000 habe die DKH festgestellt, dass viele Tumorzentren in Deutschland den Ansprüchen einer modernen Onkologie nicht standhielten.
Voraussetzung für eine Antragstellung ist unter anderem, dass die Zentren Forschungsprogramme zur engen Verzahnung von Forschung und Klinik entwickeln. Darüber hinaus müssen sie Leitlinien entwickeln und verbindlich umsetzen. Unterlagen für die Antragstellung können bei der DKH, Buschstraße 32, 53113 Bonn angefordert werden. MM
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