ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2006NAV-Virchow-Bund: Patienten in die Proteste einbeziehen

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NAV-Virchow-Bund: Patienten in die Proteste einbeziehen

Maus, Josef

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LNSLNS KVen sollen ihr Vermögen zugunsten von Sondervergütungen veräußern.

Der NAV-Virchow-Bund appelliert an die Ärztinnen und Ärzte, im Protest gegen die Gesundheitspolitik nicht nachzulassen. Auch die Patienten sollen nach Auffassung des Verbandes mit einbezogen werden, da die knappen finanziellen Mittel und insbesondere die Arzneimittelbudgets eine spürbare Verschlechterung der ambulanten Versorgung zur Folge haben. Zudem fordert der NAV die von Rationierung betroffenen Patienten auf, „Beschwerden bei den örtlichen Bundestagsabgeordneten abzuladen und nicht in der Praxis“.
Bei einer außerordentlichen Bundesversammlung des Verbandes der niedergelassenen Ärzte am 1. April in Köln fassten die Delegierten weitere Beschlüsse im Zusammenhang mit der anstehenden Gesundheitsreform. Sie forderten den Gesetzgeber unter anderem auf, die Zwangspensionierung von Kassenärzten bei Vollendung des 68. Lebensjahres fallen zu lassen.
Im Hinblick auf die angespannte Honorarsituation der Niedergelassenen sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen ihren Immobilienbesitz veräußern, die Dienstgebäude langfristig anmieten und aus den so erzielten Erlösen Sondervergütungen an die Vertragsärzte leisten. JM
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