ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2006Frühprävention: Auf den Punkt gebracht
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LNSLNS Dieser Beitrag verdient aktuell in Sachsen-Anhalt eine besondere Aufmerksamkeit. Sich auf die politische Agenda zu verlassen wird nicht genügen. Herr Oberarzt Dr. med. W. Kratzsch, Kinderneurologisches Zentrum, Städtische Kliniken Düsseldorf, bringt es auf den Punkt: Angebote mit „Komm-Struktur“ reichen nicht. Nötig ist ein Fürsorgesystem (Schwangeren-/Mütterberatung), wie es in der DDR bestand. Das wäre ein Muster für den öffentlichen Gesundheitsdienst, der diesbezüglich erweitert werden müsste. Dazu will Bundesfamilienministerin Dr. med. Ursula von der Leyen zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die von Oberarzt Dr. Kratzsch vorgestellte Logistik ist beispielhaft und wird bei flächendeckendem Einsatz mit Start in der Schwangerenbetreuung eine berechtigte Erfolgsaussicht haben. Natürlich ist da noch der juristische Konflikt: einerseits der Rechtsschutz für die Familie, andererseits der Schutz für das hilflose Kind. Das Anliegen bleibt: Der Familie helfen, um dem Kind/ den Kindern zu helfen.
Dr. med. Klaus Fritzsching,
Am Klosterwinkel 5, 06406 Bernburg
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