ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2006Berufsunfähigkeit: Inhaltlich nicht korrekt
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LNSLNS In dem oben genannten Artikel warnen Sie Mitglieder eines Versorgungswerks vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Basisrente. Ihre Darstellung ist in unseren Augen aus mehreren Gründen inhaltlich nicht korrekt: In der Tat hängt die Attraktivität des Produktes entscheidend von den persönlichen Lebens- und Einkommensverhältnissen des Kunden ab. Deshalb ist es entscheidend, dass einem Vertragsabschluss eine individuelle Beratung und umfassende Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden vorausgeht. MLP hat dazu in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg ein spezielles IT-Programm entwickelt . . . Nicht in allen, aber in den meisten Fällen ist die Kombination mit einer Basisrente aus unserer Sicht die optimale Möglichkeit, sich gegen das Risiko Berufsunfähigkeit abzusichern. Grund dafür ist die steigende steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge sowohl für die Basisrente als auch für die BU-Versicherung. Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass Ärzte nur in sehr wenigen Fällen (zwei Prozent) eine BU-Rente aus dem Versorgungswerk erhalten, da die Zahlung an sehr strenge Voraussetzungen geknüpft ist. Gemäß den Satzungen muss man „seine gesamte ärztliche Tätigkeit einstellen“ bzw. „zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig sein“. Es ist hierbei also auch eine Verweisung innerhalb des ärztlichen Berufes hinzunehmen . . .
Stephan Moltzen,
Leiter Produktmanagement Lebensversicherung,
MLP Finanzdienstleistungen AG,
Alte Heerstraße 40, 69168 Wiesloch
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