ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2006Helmut-Bauer-Nachwuchspreis

VARIA: Preise

Helmut-Bauer-Nachwuchspreis

Dtsch Arztebl 2006; 103(16): A-1098

EB

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LNSLNS Helmut-Bauer-Nachwuchspreis – für Multiple-Sklerose-Forschung, verliehen durch den Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen, vertreten durch das Institut für Neuropathologie und das Institut für Multiple-Sklerose-Forschung, gestiftet von der Firma Biogen Idec GmbH. Die Dotation von 10 000 Euro teilen sich die beiden Preisträger Dr. med. Hans-Christian von Büdingen, Neurologische Klinik und Polikli-nik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, und Dr. med. Ralf Linker, Abteilung Neurolo-gie und Institut für Multiple-Sklerose-Forschung (IMSF), Göttingen.
Laudator Wolfgang Brück, Direktor der Neuropathologie der Universität Göttingen, die beiden Preisträger Ralf Linker und Hans- Christian von Büdingen sowie Martin Wolfram, Produktmanager bei der Biogen Idec GmbH (von links). Foto: privat
Laudator Wolfgang Brück, Direktor der Neuropathologie der Universität Göttingen, die beiden Preisträger Ralf Linker und Hans- Christian von Büdingen sowie Martin Wolfram, Produktmanager bei der Biogen Idec GmbH (von links). Foto: privat
Von Büdingen wurde für seine Arbeit über die molekularen Ursachen für verschiedene Verlaufsformen der multiplen Sklerose (MS) bei Weißbüschelaffen geehrt. Im Rahmen der Forschungsarbeit zeigte sich, dass unterschiedliche Gruppen von Antikörpern einen abweichenden Krankheitsverlauf bei den Tieren vermitteln.
Linker wurde für seine Arbeit über die Mechanismen der Schädigung von Nervenbahnen bei künstlich hervorgerufenen MS-Erkrankungen bei Mäusen ausgezeichnet. Er konnte nachweisen, dass in das Nervensystem einwandernde Fresszellen des Immunsystems eine größere Bedeutung für die Schädigung von Nervenbahnen haben als bisher angenommen. EB
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