ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2006Bürokratieabbau: Arbeitsgruppe tagt erstmals

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Bürokratieabbau: Arbeitsgruppe tagt erstmals

SR/afp

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LNSLNS Politik und Selbstverwaltung durchforsten Formularwust.
Die Zahl der von Ärzten auszufüllenden Formulare soll reduziert werden. Darauf verständigten sich die Mitglieder der 20-köpfigen Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau im Gesundheitswesen bei ihrer ersten Sitzung am 19. April in Berlin. Durch Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Regelungen innerhalb der Selbstverwaltung könne die überbordende Bürokratie eingedämmt werden, zeigte sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Marion Caspers-Merk, optimistisch.
Der Gruppe gehören unter anderem Vertreter aus Bundes­ärzte­kammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung, Krankenkassen und Marburger Bund an. Caspers-Merk sagte, häufig würden bei Ärzten und Kassen Daten archiviert, die nicht gebraucht werden. Viele Daten würden zudem mehrfach erfasst, was ebenfalls überflüssig sei.
Bis Ende Mai will die Gruppe Ergebnisse vorlegen. „Was der Gesetzgeber tun kann, wird in die Beratungen zur Gesundheitsreform einfließen“, kündigte Caspers-Merk an. Gefordert sei aber auch die Selbstverwaltung. Vor allem müssten Formulare und Aufbewahrungsfristen vereinheitlicht werden.
Der Gesetzgeber könne auf eine Vereinfachung der Chronikerprogramme hinwirken. Wechsele ein Patient die Kasse, verliere er seine Akkreditierung für das bisherige Programm und müsse sich neu anmelden. Auf dem Verordnungsweg könne die Bundesregierung hier nachbessern. SR/afp
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