ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2006Fußball-Weltmeisterschaft: Wie sich die WM-Städte auf eventuelle Katastrophenfälle vorbereiten

MEDIZINREPORT

Fußball-Weltmeisterschaft: Wie sich die WM-Städte auf eventuelle Katastrophenfälle vorbereiten

Dtsch Arztebl 2006; 103(17): A-1121 / B-950 / C-917

Stoschek, Jürgen; Petsch, Peter Michael

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Foto: caro
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Grundlage der Aktivitäten ist das „Nationale Sicherheitskonzept FIFA-WM 2006“ sowie das „Musterkonzept Katastrophenschutz“.

Die Fußball-Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli wird Deutschland in gewisser Weise in einen Ausnahmezustand versetzen: Mehr als 3,2 Millionen Zuschauer werden erwartet, davon etwa eine Million aus dem Ausland. 32 Nationalmannschaften bestreiten in zwölf Stadien 64 Spiele. An zahlreichen Orten im ganzen Bundesgebiet sind die Spiele auf Großbildleinwänden zu sehen. Hinzu kommen überall zahlreiche Rahmenveranstaltungen. Das alles ist nicht nur für die Sicherheitskräfte eine enorme Herausforderung. Auch die medizinische Versorgung vor Ort sowie in und um die zwölf Stadien muss gewährleistet sein.
Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ sollen sich die Gäste und Teilnehmer der Fußball-WM im ganzen Land nicht nur sicher, sondern auch wohl fühlen. Sie sollen möglichst wenig von den Sicherheitsmaßnahmen bemerken, dennoch müssen alle Vorkehrungen effektiv sein. Im ganzen Land laufen seit Monaten die Vorarbeiten. Angesichts der latenten Bedrohung durch Terrorismus und um für Un-glücksfälle jeglicher Art gewappnet zu sein, umfassen die Vorbereitungen auf das sportliche Großereignis Planungen und Übungen für den Katastrophenfall.
Aus diesem Grund wurden in allen zwölf Austragungsstädten Großübungen zur Überprüfung und Verbesserung der präklinischen Notfallversorgung abgehalten, wobei meist ein angenommener Unglücksfall im WM-Stadion im Vordergrund stand. So war das Szenario bei der Stuttgarter Übung „Teamgeist“ eine Explosion mit Feuer im Stadion, während in Hannover ein Anschlag mit giftigen Chemikalien simuliert wurde. In Berlin ging es um einen Super-gau, hier passierten drei Katastrophen im Minuten-Takt – jede in einem anderen Teil der Stadt: eine Explosion in einer Firma in Karlshorst, ein Chemieunfall auf einem Bahngleis im Wedding, und im Stadion Mariendorf bricht eine Großleinwand ein. Es gibt „Tote“ und etwa 400 „Verletzte“ – unter ihnen viele, die mit einem Giftstoff verseucht sind. So probten knapp drei Monate vor Anpfiff 2 000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen den Ernstfall in der Hauptstadt.
Am gleichen Tag fand in Kaiserslautern als Letzte von drei Großübungen eine ähnliche Vorbereitung statt. Um die „Ver-letzten“ eines „Zugunglücks im Haupt-bahnhof“ zu versorgen, waren 1 000 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte aus der ganzen Region im Einsatz. Es mussten 150 verletzte Fußball-Fans medizinisch versorgt, in das Klinikum und in andere Krankenhäuser gebracht werden.
Aufgebauter Behandlungsplatz „MANV“ ( Massenanfall Verletzter) mit einer Behandlungskapazität von 50 Verletzten pro Stunde – Aufbauzeit maximal 30 Minuten. Fotos (4): Petsch
Aufgebauter Behandlungsplatz „MANV“ ( Massenanfall Verletzter) mit einer Behandlungskapazität von 50 Verletzten pro Stunde – Aufbauzeit maximal 30 Minuten. Fotos (4): Petsch
Geschminkter Patient bei der Notfallübung „Teamgeist“ in Stuttgart
Geschminkter Patient bei der Notfallübung „Teamgeist“ in Stuttgart
Beide Übungen deckten noch einige Schwachstellen in der Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen auf: Die Technik funktionierte nicht immer so, wie sie sollte, Einsatzkräfte erreichten zu spät den „Unfallort“ und „Verletzte“ konnten nicht rechtzeitig versorgt werden. Aufgrund der Erkenntnisse, die erst bei solchen realistischen Übungen zutage treten, werden derzeit Konzepte und Einsatzpläne überarbeitet.
Grundlage für die Vorbereitungen sei das „Nationale Sicherheitskonzept
FIFA-WM 2006“, das die Innenminister und -senatoren des Bundes und der Länder am 25. Mai 2005 in Stuttgart verabschiedet haben, sowie das „Musterkonzept Katastrophenschutz“, in dem sich auch Angaben zur notfallmedizinischen Versorgung finden, berichtete Dr. med Joachim Pfefferkorn, Leitender Notarzt der Branddirektion Stuttgart und Facharzt für Anästhesie am Klinikum Stuttgart.
200 Patienten pro Stunde
Bereits seit Februar 2004 gibt es für die zwölf Austragungsorte der WM das
einheitliche „Musterkonzept Katastro-phenschutz“ für Versorgungs- und Infrastrukturleistungen im Zusammenhang mit größeren Schadenslagen. Nach diesem Konzept, das von den für den Katastrophenschutz zuständigen Abteilungen der Innenministerien der Länder erarbeitet wurde, müssen sich die zuständigen örtlichen Fachbehörden bei ihren Planungen für einen „Massenanfall von Verletzten (MANV)“ darauf einstellen, dass bei einem Schadensereignis in einem Stadion bis zu zwei Prozent der Besucher verletzt werden.
Für die Fußball-WM stehen je nach Größe des Stadions zwischen 37 000 und 60 000 Zuschauerplätze zur Verfü-gung. Mit bis zu 1 200 Verletzten aller Schweregrade werden damit Größen-ordnungen für Katastrophenschutzpla-nungen erreicht, die man bislang in Deutschland noch nie gewagt habe sich vorzustellen, meinte Pfefferkorn.
Zum Vergleich: Die bisher größten Katastrophen bei Fußballveranstaltungen ereigneten sich 1989 in Großbritannien mit 95 Toten und 200 Verletzten sowie 1996 in Guatemala City mit 80 Toten und 180 Verletzten.
Die Vorgaben aus dem Musterkonzept Katastrophenschutz bedeuten, dass an Spielorten, beispielsweise Kaiserslautern oder Stuttgart mit jeweils etwa 50 000 Stadionplätzen, Rettungs-kräfte, Behandlungsplätze, Medikamente und Medizinalprodukte sowie Transportmöglichkeiten für die unmittelbare Versorgung von 50 Schwer- und Schwerstverletzten, die Versorgung von 200 Verletzten nach einem verbesser-ten rettungsdienstlichen Standard und die Versorgung von 750 eher Leichtverletzten nach einem Sanitätskonzept bereitgestellt werden müssen. Die stationären Kapazitäten sollen so bemessen sein, dass nach einem Schadensereignis innerhalb der ersten Stunde etwa 200 Patienten in den Krankenhäusern der Stadt und in der Region versorgt werden können.
Für Kaiserslautern sei das eine besondere Herausforderung, berichtete der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. med. Thomas Luiz. Die Stadt ist mit 100 000 Einwohnern nicht nur kleinster Austragungsort, sie liegt auch in unmittelbarer Nachbarschaft von Ramstein, einer der größten amerikanischen Garnisonen außerhalb der USA. Dort leben etwa 55 000 Amerikaner. Kaiserslautern verfügt jedoch nur über ein Klinikum mit 900 Betten. Während der Fußball-WM werden allerdings mindestens genauso viele Besucher erwartet, wie die Stadt Einwohner hat. Das sprengt nicht nur die örtlichen Hotelkapazitäten und belastet die städtische Infrastruktur, sondern auch der Rettungsdienst, der seine Vorhaltungen um etwa 50 Prozent aufstocken wird, stößt an Grenzen.
Absprache mit Traumazentren zur Kapazitätserweiterung
Vor diesem Hintergrund kommt in Kaiserslautern die Bundeswehr zu Hilfe. Sie baue ein Medical Center auf, das von den Versorgungsmöglichkeiten zwischen einem Behandlungsplatz und einem Krankenhaus angesiedelt sei, erläuterte Luiz. Das mobile Krankenhaus der Bundeswehr mit notfallchirurgischem Schwerpunkt besteht aus 77 Containern und 40 Zelten. Es bietet Platz für zwei Operationsteams und 40 Betten, davon zwei Intensivbetten.
Wegen der begrenzten stationären Kapazitäten in Kaiserslautern wurden Absprachen mit den Traumazentren bis in das Rhein-Main-Gebiet, ins Saarland und nach Straßburg getroffen. Für den Fall, dass nach einem großen Schadensereignis mehr als 200 Patienten versorgt werden müssen, sollten auch niedergelassene Praxen einbezogen werden, berichtete Luiz.
Nach den Planungen für einen Mas-senanfall von Verletzten werden die Patienten zunächst auf einem Behand-lungsplatz versorgt. Die Mannschaft für einen solchen Behandlungsplatz, der circa 50 Patienten versorgen kann, umfasst medizinisches und technisches Personal. Etwa 55 Personen, davon neun Notärzte, wovon einer die Qualifikation zum Leitenden Notarzt haben soll, gehören zum Team. Für den Fall, dass mehr als 50 Patienten versorgt werden müssen, stehen weitere Behandlungsplätze mit den entsprechenden Teams in Bereitschaft.
Nach dem Musterkonzept Katastrophenschutz sollen die aufgebauten Behandlungsplätze – und die in Reserve – in einem Zeitraum von vier Stunden vor bis vier Stunden nach einem Spiel „betriebsbereit“ sein. Viele Spiele beginnen erst um 21 Uhr. Das bedeutet, dass die Behandlungsplätze bis drei Uhr morgens besetzt sein sollen.
Während Politiker der Öffentlichkeit mitteilen, man sei für die Fußball-WM gut vorbereitet und für alle Eventualitäten gerüstet, weisen Fachleute auf allenthalben bestehende Engpässe hin. Wegen des teilweise rigorosen Bettenabbaus gebe es in den Krankenhäusern kaum noch Puffer, erklärte beispielsweise die Präsidentin der Hessischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Dr. med. Ursula Stüwe. Und in Zeiten der Fallpauschalen (DRGs) lägen in den Krankenhäusern nur noch Patienten, die dringend ärztlicher Hilfe bedürfen, sodass diese im Ernstfall nicht schnell entlassen werden können. Deshalb könnte es unter Umständen schwierig werden, eine größere Zahl von Verletzten innerhalb kurzer Zeit stationär aufzunehmen und angemessen zu versorgen.
Probleme gibt es möglicherweise auch mit ABC-Dekontamination von Verletzten, die mit radiologischen, biologischen oder chemischen Schadstoffen belastet sind. Bislang gibt es noch nicht genügend ausgebildete Kräfte, die in der Lage sind, eine größere Zahl von Verletzten entsprechend zu versorgen. Die notfallmedizinische Vorsorge betrifft aber nicht nur die Stadien.
Für alle, die keine Karten für die WM-Begegnungen in den Stadien bekommen haben, gibt es ein Zauberwort: „public viewing“. Zum ersten Mal sollen bei der WM gezielt und flächendeckend riesige Leinwände in den Städten bei allen Fans und Schlachtenbummlern für das richtige WM-Fieber sorgen. Doch anders als in den Stadien, in denen die Konzepte zur Notfallversorgung durch die Bundesligaspiele und die internationalen Begegnungen bereits seit vielen Jahren bestehen und ständig an die sich weiterentwickelnden Anforderungen an die Sicherheit in modernen Sportstätten sowie an neue Bedrohungslagen angepasst wurden, bedeutet „public viewing“ für viele Veranstaltungsorte Neuland und somit auch eine besondere Herausforderung an alle Sicherheitskräfte.
Abrollkontainer (AB-MANV), in dem der Behandlungsplatz untergebracht ist und angeliefert wird. Baden-Württemberg hat vier dieser AB-MANV beschafft, einer wird bei WM Spielen am Stadion aufgebaut sein, drei weitere stehen im Stadtgebiet in Bereitschaft.
Abrollkontainer (AB-MANV), in dem der Behandlungsplatz untergebracht ist und angeliefert wird. Baden-Württemberg hat vier dieser AB-MANV beschafft, einer wird bei WM Spielen am Stadion aufgebaut sein, drei weitere stehen im Stadtgebiet in Bereitschaft.
Es sind weniger die gewaltbereiten Fußballfans, die den Verantwortlichen Sorge bereiten, sondern Konrad Freiberg (Chef der Gewerkschaft der Polizei) sieht bei Live-Übertragungen der Spiele auf Großbildleinwänden erhebliche Sicherheitslücken: „Ich habe große Bauchschmerzen beim ,public viewing‘. Hier müssen die gleichen Sicherheitskontrollen wie im Stadion herrschen.“ Er bedauert, dass der Gesetzgeber den Kommunen keine einheitliche Regelung vorgeschrieben hat. „Nun ist es dafür zu spät. Viele Kommunen werden bei Ordnungsdiensten und Abzäunungen sparen. Doch wir können uns nicht rund um die Uhr um 300 Großbildleinwände kümmern“, erklärte Freiberg.
So kommt der sanitätsdienstlichen Versorgung eine besondere Bedeutung zu, denn sie muss auf jeden theoretisch möglichen Ernstfall gerüstet sein. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die mobile Versorgungseinheit AB-MANV – der Abrollbehälter für den Massenanfall von Verletzten (siehe Kasten). Eine praktische Lösung hat man hierfür beispielsweise in Nordrhein-Westfalen mit den WM-Städten Köln, Dortmund und Gelsenkirchen gefunden. Hier wurde durch die räumliche Nähe der drei Veranstaltungsorte eine Art mobiles präklinisches Versorgungskonzept auf die Beine gestellt.
Innovationsschub für Hilfsorganisationen
Doch auch jenseits des Sports finden während der gesamten vier Wochen der WM zahlreiche Rahmenveranstaltungen statt, bei denen sich Deutschland und die betreffenden Regionen als gastfreundlich und weltoffen präsentieren wollen. Ladenschluss und Sperrstunden werden aufgehoben. In Stuttgart werden beispielsweise täglich bis zu 80 000 Gäste erwartet. Für einen solchen Ansturm muss ebenfalls Vorsorge getroffen werden. Sanitätsdienste mit bis zu sechs Notärzten pro Tag, Rettungsassistenten und den entsprechenden Fahrzeugen werden während der gesamten vier Wochen, also nicht nur an den Spieltagen, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, im Einsatz sein.
Unklar ist allerdings immer noch, wie die medizinische Versorgung beispielsweise für einen brasilianischen Fußballfan abgerechnet wird, der sich bei einem Straßenfest den Fuß gebrochen hat und ins Krankenhaus gebracht werden muss.
Fazit: Die WM dient nicht nur der deutschen Wirtschaft als Impuls für einen ökonomischen Aufschwung. Auch auf medizinischem Gebiet hat sie dafür gesorgt, dass Einsatzkonzepte überarbeitet oder entwickelt, Materialien erneuert, Fahrzeuge neu beschafft und Personal fort- und weitergebildet wurden. Die WM hat so einen Innovationsschub bei vielen Hilfsorganisationen ausgelöst. Wo bis vor kurzem noch Katastrophenschutzfahrzeuge eingesetzt wurden, die bereits mehr als ein Vierteljahrhundert „auf dem Buckel“ hatten, stehen heute moderne Fahrzeuge in den Garagen. Doch der Geldsegen floss nicht überall und nicht gleichmäßig.
Während einige Organisationen moderne Versorgungseinheiten und Fahrzeuge bekamen, gingen andere leer aus. „Für uns ist die Weltmeisterschaft bereits heute ein voller Erfolg“, freut sich hingegen Hauptbrandmeister Sven Reder von der Branddirektion der Landeshauptstadt Stuttgart. „Wir haben jetzt den Stand des medizinisch Möglichen erreicht.“ Man verfügt in Baden-Württemberg nun über ein modernes und innovatives Konzept für die Bereitstellung eines Behandlungsplatzes für die Versorgung eines Massenanfalls von Verletzten und über einen nagelneuen Groß-Rettungswagen für die gleichzeitige Behandlung von fünf Schwerverletzten sowie Platz für sitzende Leicht- bis Mittelschwerverletzte. „Wir haben laufend Anfragen aus dem In- und Ausland von anderen Hilfsorganisationen. Das beweist uns, dass unser Konzept passt“, so Reder.
Jürgen Stoschek, Peter Michael Petsch

Abrollbehälter als mobile medizinische Versorgungseinheiten

Für einen eventuellen Massenanfall von Verletzten während der WM stellen die Austragungsorte so genannte Abrollbehälter (AB-MANV) bereit. Dies sind mobile Großcontainer, die alle technischen und medizinischen Einrichtungen enthalten, die für den Betrieb eines Behandlungsplatzes erforderlich sind. Sie sind so ausgelegt, dass der Behandlungsplatz in maximal 30 Minuten aufgebaut und einsatzbereit ist und gleichzeitig bis zu 50 Patienten in der Stunde versorgt werden können. Die Verletzten können somit nicht nur erstversorgt und stabilisiert, sondern auch so lange vor Ort behandelt werden, bis ein Transport in eine Klinik möglich ist.
Beladung technischer Bereich
- fünf pneumatische Schnelleinsatzzelte mit einer Raumfläche von insgesamt 180 m², die miteinander als Einheit verbunden werden können;
- Spannmaterial zur Scherung der Zelte (inklusive Schussgerät zur Versenkung von Gewindedübeln in Beton oder Asphalt);
- drei kombinierte Heiz-/Lüftungsgeräte;
- vorbereitete Elektroversorgung inklusive Beleuchtung für alle Zelte
- Absperrmaterial;
- Kennzeichnungselemente (Krankenwagenhalteplatz, Bereitstellungsraum).
Beladung medizinischer Bereich
- vier Intensivbehandlungsplätze mit dem dazugehörigen Material;
- Beatmungsgeräte;
- Intensiv-Versorgungssets;
- Defibrillatoren (Bruker 1002);
- O²-Zentralversorgung;
- drei Behälter mit Versorgungsmaterial Atmung, Kreislauf und
Wundversorgung;
- Volumenersatzmittel und Medikamente;
- zehn Erstversorgungseinheiten (EVE), bestehend aus
Beatmung: Intubationsbesteck komplett, Beatmungsbeutel mit Masken in verschiedenen Größen (vom Erwachsenen bis zum Säugling), eine Sauerstoffversorgung mit Dosiereinrichtung (0 bis 15 Liter) aus einer 0,8-Liter-Flasche (160 Liter O²) und entsprechenden Sonden sowie ein Anschluss-Schlauch für Beatmungsbeutel, verschiedene Zangen zum Freimachen der Atemwege, eine manuelle Absaugpumpe mit entsprechenden Kathetern.
Kreislauf: Set für venöse Zugänge, Vollelektrolytlösung zweimal 500 ml mit Infusionsbesteck, Blutdruckmessgerät (manuell), elektronisches Blutzuckermessgerät und entsprechende Hautdesinfektionsmittel.
Wundversorgung: 15 Kompressen in verschiedenen Größen, ebenso Verbandpäckchen und Mullbinden, Wundversorgungsset mit kleinem chirurgischen Besteck und entsprechenden Verbandstoffen.
Stabilisierung und Fixierung: In der Bodentasche befindet sich
je ein Set Luftkammerschienen „Extremitäten“ für Erwachsene und Kinder. Medikamententasche: Suprarenin 25 ml, Glucose 40 % 50 ml, NaCl 0,9 %, Berotec 200, Auxiloson, Nitrolingualdosierspray, Diazepam Rectiolen 10 mg sowie verschiedene Einmalspritzen.
Sonstiges: Pupillenreflexleuchte, Reflexhammer, Handschuhe, Kanülenabwurfbehälter, Dreiecktücher, Kleiderschere, Isolier-Rettungsdecken und weitere Kleinteile. pep

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