ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2006Diskriminierung: Abenteuer Elternschaft als Zukunftsinvestition

BRIEFE

Diskriminierung: Abenteuer Elternschaft als Zukunftsinvestition

Dtsch Arztebl 2006; 103(17): A-1142 / B-965 / C-930

Marx, Anke

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: caro
Foto: caro
. . . Wie tief muss eigentlich ein Vorstellungsgespräch sinken, damit sich die Bewerberin genötigt fühlt zu erklären, dass sie ganz bestimmt artig bleiben und nicht noch einmal schwanger werden will? Woraufhin sie zur Antwort bekommt: „Sie können uns ja viel erzählen.“ Auch wenn auf dem heutigen Arbeitsmarkt der Turbo-Single (kinderlos und kompatibel) angesagt ist, der sich allen Wünschen problemlos anpasst, nie ausfällt und nie widerspricht, so kann ich doch nur allen Kolleginnen mit Kinderwunsch empfehlen, das „Abenteuer Elternschaft“ auf sich zu nehmen. Es lohnt sich, Kinder zu erziehen, die beste Zukunftsinvestition ist ein Kind. Und zwar nicht nur für die Gesellschaft, sondern für jeden persönlich. Dies möchte ich den überzeugt Kinderlosen und den ewigen Ökonomen unter Ihnen nahe legen. Den Müttern unter den Kolleginnen wünsche ich Mut und Durchhaltevermögen, um sich nicht durch eine Erfahrung, wie Frau Gräßler sie gemacht hat, frustrieren zu lassen und weiter für eine kinder- und damit auch elternfreundlichere Welt (auch Arbeitswelt) einzutreten. Allen Personalentscheidern, Chefärzten und Arbeitgebern kann ich sagen, dass Eltern Kompetenzen, Organisationstalent und Lebenserfahrung einbringen, die es sich lohnt anzuerkennen und zu berücksichtigen . . .
Dr. med. Anke Marx, An der Thiekluse 8, 48431 Rheine
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige