ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2006Richtlinie: Sinn für Preis/Leistung verloren
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LNSLNS Wie will die KBV Ärzte verstärkt für die Fortbildung zu Reha-Richtlinien erwärmen? Hat die KBV den letzten Sinn für Preis und Leistung verloren? Wird die ärztliche Fortbildungsbereitschaft missbraucht, um die Ärzte zu Kassen-Sachbearbeitern zu machen und dafür auch noch bezahlen lassen? Für das „qualifizierte“ Ausfüllen von Reha-Anträgen soll ich einbringen: Kosten des Kurses 160 Euro + 16 Stunden Anwesenheit/Arbeitsleistung à 60 Euro laut EBM 2000plus = 960 Euro + Anfahrt 4 × 1,5 Stunden = 6 Stunden à 60 Euro = 360 Euro + Fahrkosten für 4 × 80 km = 320 km à 25 Cent Minimum laut ADAC = 80 Euro – Kosten für entgangene Freizeit unbezahlbar – = 1 560 Euro. Dafür muss ich erst einmal ca. 100 Anträge stellen, um netto überhaupt die Kosten wieder einzuspielen. Wieso geht das nicht per zertifizierter mehrteiliger Online-Fortbildung im Deutschen Ärzteblatt? In den 16 Stunden Formularunterweisung kommt mein Fachgebiet Pneumologie noch nicht einmal vor. Bisher konnte ich meine Anträge auch so lückenlos begründen. Und die Bewilligung des „qualifizierten“ Antrages liegt immer noch bei der Krankenkasse. Weil jetzt zu wenige Ärzte diesen Wahnwitz mitmachen, wird es noch einmal um ein Jahr verschoben. Geht es nicht bis Sankt Nimmerlein? . . .
Dr. Klaus Böge, Bahnhofstraße 19 A, 33903 Steinhagen
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