ArchivDeutsches Ärzteblatt7/1997Qualitätssicherung in der Herzchirurgie: Projektstelle in Düsseldorf

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Qualitätssicherung in der Herzchirurgie: Projektstelle in Düsseldorf

EB

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LNSLNS Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 schlossen sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V., die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, die Bundes­ärzte­kammer und die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. für die Qualitätssicherung Herzchirurgie in einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammen. Ziel der Vereinbarung ist die Koordination der Umsetzung der gesetzlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 137 (Sozialgesetzbuch) auf Bundesebene für sämtliche herzchirurgischen Einrichtungen in Deutschland. Die Aktivitäten der Bundesarbeitsgemeinschaft sind darauf gerichtet, die Qualität der Versorgung auf dem Gebiet der Herzchirurgie zu beurteilen, zu sichern und gegebenenfalls zu verbessern.
Zur Unterstützung der Datenerhebung in den herzchirurgischen Zentren und zur Auswertung der Daten richtete die Ärztekammer Nordrhein in 40474 Düsseldorf (Tersteegenstraße 31) die Projektgeschäftsstelle ein.
Waren die Vertragspartner 1991 noch von 43 herzchirurgischen Zentren ausgegangen (mit rund 35 000 Herzoperationen mit Herz-Lungen-Maschine) und rechnete man mit einer Zunahme dieser Eingriffe auf etwa 50 000 bis zum Ende des Jahrzehnts, so ist mit Ablauf der Jahreserhebung 1995 ein neuer Höchststand von insgesamt 76 herzchirurgischen Zentren (einschließlich einer spezialisierten Kinderherzchirurgie) erreicht.
Für 1995 liegen 60 596 dokumentierte Eingriffe an 60 169 Patienten vor. Es handelt sich dabei um Eingriffe, die unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine erbracht werden. Erfaßt werden Koronareingriffe, Eingriffe an den Herzklappen sowie Aortenaneurysmen/-ektasien. Noch nicht einbezogen sind Vitien mit Korrektur oder Palliation, die Herztransplantation sowie die Implantation von Schrittmachern und Defibrillatoren. EB
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