ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2006Investmentclub Börsebius: Starkes Quartal

VARIA: Schlusspunkt

Investmentclub Börsebius: Starkes Quartal

Dtsch Arztebl 2006; 103(18): [64]

Rombach, Reinhold

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LNSLNS Hin und Her macht Taschen leer.“ Trotz dieser alten Börsenweisheit unterschätzen viele Anleger den Kosteneffekt bei ihren Wertpapiertransaktionen sehr. Dabei kann aber durchaus einiges zusammenkommen. Wenn der normale Bankkunde eine Aktie kauft und verkauft, fallen bereits zwei Prozent Transaktionskosten auf den aus-
machenden Betrag an. Bei einer „dynamischen“ Depotpolitik, bei der mehrere Werte oder das gesamte Portefeuille umgeschlagen werden, kommt so ganz schnell ein dicker Brocken zusammen.
Bei unserem Investmentclub Börsebius haben wir daher aus gutem Grund neben der Risikostreuung die Vermeidung von Kosten als einen der fundamentalen Pfeiler solider Anlagepolitik eingebaut. Bisher bezahlten wir für Wertpapierspesen an die Commerzbank immer nur ein Drittel des üblicherweise anfallenden Betrages. Seit dem Jahreswechsel haben wir nach einigermaßen harten, aber fairen Verhandlungen diesen Kostensatz auf 0,25 Prozent des Normalsatzes sogar noch weiter reduzieren können. Würden wir beispielsweise Bayer-Aktien mit einem Kurswert von 10 000 Euro kaufen, bezahlten wir also nur eine Provision von 25 statt der üblichen 100 Euro an die Bank. Da wir darüber hinaus keinerlei Depotgebühren und auch keine Limitgebühren berappen müssen, ist die erneute Kostenreduktion wirklich als gutes Ergebnis zu sehen.
Auf der anderen Seite kommt es auch auf die richtige Titelauswahl an, soll das Vermögen kontinuierlich wachsen. Hier haben wir auch eine glückliche Hand bewiesen, denn das Vermögen des Clubs stieg, immer gerechnet nach Abzug aller Kosten, in den ersten drei Monaten dieses Jahres um durchschnittlich fünf Prozent, bei Börsebius Hanseat etwa waren es 5,36 Prozent und beim Börsebius Havel 4,89 Prozent, wobei sich die anderen regional aufgestellten „Dependancen“ ähnlich entwickelten.
Dennoch darf diese erfreuliche Wertentwicklung nicht dazu verleiten, das Quartalsergebnis auf das ganze Jahr hochzurechnen. Nach unserer Einschätzung sind wir mit einer vorsichtigen Vorgehensweise vermutlich gut beraten, denn wir müssen mit weiter steigenden Zinsen und abnehmenden Zuwächsen bei den Unternehmensgewinnen rechnen, weltpolitische Unwetter können darüber hinaus jederzeit die Börsensonne verdunkeln. Auf dem Geld sitzen bleiben und etwas weniger verdienen gebietet die Bescheidenheit – trotz des starken Quartals.


Interesse?
Wenn Sie sich unverbindlich informieren wollen, schreiben Sie bitte an: 1. Privater Investmentclub Börsebius, Postfach 50 15 15, 50975 Köln, oder Sie schicken eine E-Mail an Rombach@Rompress.de oder ein Fax an die Nr. 02 21/98 54 80 10. Die Mindesteinlage beträgt 25 000 Eu-
ro und die monatliche Teileinlage 150 Euro. Der Investmentclub ist keine offizielle Veranstaltung des Deutschen Ärzteblattes, sondern wurde von Börsebius (Reinhold Rombach) in Privatinitiative gegründet.
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