ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2006Protestkundgebung: Die Kanzlerin muss eingreifen
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Zehntausende Ärzte gehen auf die Straße, nicht ohne Grund, da ergibt sich die Frage: Wo bleibt das entscheidende Wort (Machtwort) unserer Kanzlerin? Außer in der Außenpolitik, wo sie Signale setzte, haben wir erhebliche Mängel in der Innenpolitik, besonders im Sozial- und Gesundheitswesen. Beide befinden sich zurzeit unter Frau
Ministerin Ulla Schmidt und ihrem Berater Prof. Lauterbach im freien Fall. Die große Koalition erweist sich hier als unfähig – zum Schaden für den Freien Beruf des Arztes und den kranken Menschen. Ärzte als Berufene werden nicht gehört und stehen unter dem Diktat unfähiger Personen. Die Kanzlerin sollte schnellstens eingreifen.
Dr. Dr. Franz-Josef Broicher, Schillerstraße 32, 50858 Köln
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