ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2006Inkontinenz: Transdermale Therapie verbessert Akzeptanz

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Inkontinenz: Transdermale Therapie verbessert Akzeptanz

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LNSLNS Exakte Daten werden derzeit erarbeitet, aber der Trend ist nach den Erfahrungen in Klinik und Praxis eindeutig: Patienten, die wegen einer Dranginkontinenz oder überaktiver Blase transdermal mit Oxybutynin behandelt werden, zeigen eine deutlich höhere Compliance als bei oraler Gabe dieser Wirksubstanz. Nach Angaben von Prof. Heinz Kölbl (Mainz) sind 37 Prozent aller Frauen im Alter von 70 Jahren und älter betroffen. Der Hauptteil (43 Prozent) weist die entsprechenden Symptome bereits seit mehreren Jahren auf, ergab eine Umfrage bei mehr als 2 000 Frauen zwischen 25 und 75 Jahren. Eine EU-Erhebung wiederum zeigte, dass nur 16 Prozent der inkontinenten Männer und Frauen behandelt werden, bei zwölf Prozent war ein Therapieversuch erfolglos geblieben.
Dies dürfte in erster Linie auf die anticholinergen Nebenwirkungen der Antimuskarinika zurückzuführen sein, die gängige Behandlung der Dranginkontinenz oder der überaktiven Blase: Nur weniger als 20 Prozent der Patienten, die eine orale Medikation beginnen, bleiben auch nach einem Jahr noch „bei der Stange“, erklärte Dr. Ralf Anding (Osnabrück). Bei der transdermalen Zufuhr von Oxybutynin (Kentera®) dagegen verzeichnete der Urologe – ebenso wie der Gynäkologe Kölbl – eine hohe Akzeptanz auch bei der längeren Anwendung. Als ursächlich sieht er die deutlich verminderten anticholinergen Nebenwirkungen, wie etwa Mundtrockenheit, die mit 9,6 Prozent nur knapp über dem Placebobereich (8,3 Prozent) liegen. Hautreaktionen kommen in etwa sieben bis acht Prozent vor; sie führen jedoch kaum zu Abbrüchen, da sie meist durch einen Wechsel der Platzierung gebessert werden. Le

Pressegespräch „Kentera® – 1 Jahr Pflaster gegen Dranginkontinenz“ in Frankfurt/Main, Veranstalter: UCB
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