ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2006Thomas Kirchner: Werben für die Pathologie

VARIA: Personalien

Thomas Kirchner: Werben für die Pathologie

Rabbata, Samir

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Thomas Kirchner Foto: privat
Thomas Kirchner Foto: privat
Dass die Pathologie ein interessantes Fachgebiet ist und insbesondere für junge Mediziner reizvoll sein kann, steht für Prof. Dr. med. Thomas Kirchner vom Pathologischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München außer Frage. Die Pathologie übernehme eine Brückenfunktion, zwischen Grundlagenforschung und praktischer klinischer Anwendung: „Diese Kombination bietet gerade Berufseinsteigern eine Vielzahl von Möglichkeiten.“
Als neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pathologie löst Kirchner turnusmäßig Prof. Dr. med. Ferdinand Hofstädter ab. Kirchner will künftig verstärkt für sein Fachgebiet werben. Gerade im Bereich der Diagnostik von Krebserkrankungen sei die Pathologie nah am Menschen. Von großer Bedeutung sei das Fachgebiet aber auch auf dem Feld der Qualitätssicherung. So gehörten Obduktionen zu den wichtigsten Qualitätssicherungsinstrumenten in Krankenhäusern. Doch sei deren Zahl rückläufig, kritisiert Kirchner: „Wir müssen die Rate erhöhen.“
Wegen der großen Bedeutung der Pathologie in Diagnostik und Qualitätssicherung gehört die Weiterbildung zum Pathologen mit sechs Jahren zu den längsten in der Medizin. Nach Meinung Kirchners ist dies gerechtfertigt und nicht zu ändern: „Pathologie ist nicht einfach zu erlernen. Das braucht Zeit.“ Samir Rabbata
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