ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2006Chefarzt-Verträge: Eine Reform ist notwendig
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LNSLNS Der Artikel von Hans-Jürgen Maas von der Bundes­ärzte­kammer ist so bedeutsam, dass ihn jeder Arzt gegenzeichnen sollte, dass er ihn gelesen (und verstanden) hat. Zwar beginnt die schlappe Ärzteschaft allmählich aufzuwachen und angesichts drohender Pleiten sich zu einigen und zu wehren, doch es ist allerhöchste Zeit. Die Ge­sund­heits­mi­nis­terin ist verantwortlich. Eine Reform des Gesundheitswesens ist notwendig, da es in der alten Form nicht mehr bezahlbar ist. Dazu ist mehr Geld nötig. Entweder der Staat zahlt zu, oder die Patienten müssen mehr bezahlen. Als seinerzeit im Wohnungswesen die „weißen Kreise“ mit Mietpreisbindungen abgeschafft wurden, war dies ein enormer finanzieller Einschnitt für die betroffenen Mieter, aber der Stellenwert des schönen Wohnens war allgemein gestiegen. Inzwischen ist das Leistungsniveau im Gesundheitswesen gestiegen und damit auch das Anspruchsdenken unserer Patienten. Wie bei der Miete wird auch die Zahlungsbereitschaft für Gesundheitsleistungen zunehmen müssen.
Dr. med. Gottfried Hillmann, Thomas-Mann-Straße 11, 60439 Frankfurt
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