VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(19): A-1323 / B-1127 / C-1083

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LNSLNS Helga-Reifert-Preis – alternierend vergeben von den Universitäten Regensburg und Leipzig, an Dr. med. Cornelia Leo (32). Die an der Universitätsfrauenklinik Leipzig tätige Gynäkologin hat den mit 2 500 Euro dotierten Preis für eine Arbeit zu den Mechanismen des programmierten Zelltods (Apoptose) im Zervixkarzinom erhalten.

Hodgkin-Huyxley-Katz Lecture Prize – verliehen von der Physiological Society (Großbritannien) an Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Thomas J. Jentsch, Institut für Molekulare Neuropathobiologie am Zentrum für Molekulare Neurobiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die mit 1 000 Britischen Pfund dotierte Auszeichnung wurde ihm für seine Forschungen zu Ionenkanälen und -transportern verliehen. Seine Arbeitsgruppe hatte unter anderem die physiologische Rolle von Chloridkanälen, bestimmten Kaliumkanälen und Kalium-Chlorid-Cotransportern aufgeklärt und humangenetische Erbkrankheiten identifiziert, bei denen diese Ionentransportmoleküle mutiert sind, etwas bei Myotonie, Nierensteinen, Osteopetrose und Epilepsie.

Matthias Angstwurm Foto: E. Hinkelbein/biosyn
Matthias Angstwurm Foto: E. Hinkelbein/biosyn
Internationer Schrauzer-Preis für Selenforschung – ausgeschrieben von der Firma biosyn Arzneimittel GmbH, dotiert mit 5 000 Euro, an Dr. med. Matthias Angstwurm von der Medizinischen Klinik der Universität München. Der Wissenschaftler konnte mit einer doppelblinden, prospektiven klinischen Studie nachweisen, dass hoch dosiertes Selen die Sterblichkeit bei Sepsis um mehr als 14 Prozent senkt.

Hartwig-Mathies-Preis – verliehen durch den Verein Ambulante Therapie, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. K. Dieterich und Dr. med. J. Eichhorn aus Ditzingen für ihre Arbeit „Ambulante Hernioplastik nach Lichtenstein – 500 ambulante Herniotomien in einer chirurgischen Praxis“. Die Doctores Dieterich und Eichhorn sind in einer Gemeinschaftspraxis als Chirurgen in Ditzingen niedergelassen.

Nachwuchsförderpreis 2006 Blutungskrankheiten – verliehen von der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V., dotiert mit 2 500 Euro, an Dr. med. Wolf-Achim Hassenpflug, der gemeinsam mit der Forschungsgruppe von Prof. Reinhard Schneppenheim am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in einer experimentellen Arbeit den molekularen Pathomechanismus des klassischen Von-Willebrand-Syndroms des Typs 2A untersuchte.
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