ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2006Umfrage: Wenig Vertrauen in die Rente

Versicherungen

Umfrage: Wenig Vertrauen in die Rente

Dtsch Arztebl 2006; 103(19): [89]

rco

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LNSLNS Die Mehrheit der Bundesbürger rechnet mit sinkenden gesetzlichen Renten und stellt sich auf neue finanzielle Opfer für die private Altersvorsorge ein. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Aachen Münchener Versicherungen hervor. Auf die Frage „Wird Ihrer Meinung nach die gesetzliche Rente unter der neuen Bundesregierung auf Dauer eher höher oder niedriger ausfallen?“ antworteten 75 Prozent der Befragten, die Rente werde auf Dauer niedriger ausfallen. Nur neun Prozent haben Hoffnung auf künftige höhere Renten.
Rund 70 Prozent der Bundesbürger sind von einer zunehmenden Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge überzeugt. Trotz dieser Einsicht legt jeder zweite Bundesbürger nichts für die private Altersvorsorge zurück. Nur 49 Prozent investieren monatlich einen Beitrag zwischen einem und mehr als 400 Euro in einen finanziell abgesicherten Lebensabend. Die meisten der Befragten planen, ihr Verhalten bei der privaten Altersvorsorge nicht zu ändern. Sieben von zehn Befragten (69 Prozent) gaben an, den entsprechenden Beitrag auf dem jetzigen Niveau halten zu wollen. Nur jeder Vierte (24 Prozent) zeigte sich bereit, den Betrag für die private Altersvorsorge an seine persönlichen Verhältnisse nach oben anzupassen – die meisten dieser Gruppe sind jünger als 39 Jahre. rco
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