ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2006GKV-Finanzausgleich: 14,9 Milliarden Euro umverteilt

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GKV-Finanzausgleich: 14,9 Milliarden Euro umverteilt

EB

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LNSLNS Größter Netto-Empfänger ist die AOK.
Die Umverteilung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen durch den Risiko­struk­tur­aus­gleich (RSA) ist von 14,7 Milliarden Euro im Jahr 2004 auf 14,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor.
Danach zahlten die Angestellten-Ersatzkassen 4,1 Milliarden Euro in den RSA, die Betriebskrankenkassen 8,9 Milliarden Euro. Größter Netto-Empfänger ist die AOK. Sie wurde über den RSA mit 12,7 Milliarden Euro unterstützt. Dahinter folgt die Knappschaft mit 1,6 Milliarden Euro.
Analog zur steigenden Umverteilung zwischen den Krankenkassen haben sich dem BKK-Bundesverband zufolge die Beitragssätze der Kassen zunehmend angenähert. Damit sei das ursprüngliche Ziel des RSA erreicht: Unterschiedliche Beitragssätze nur aufgrund verschiedener Versichertenstrukturen gebe es nicht mehr.
Der RSA orientiert sich an der unterschiedlichen Morbidität der Versicherten. Grundlage der Berechnungen sind die Kriterien Alter, Geschlecht und der Bezug einer Erwerbsminderungsrente. Ausgleichszahlungen fließen auch für Versicherte, die in ein Disease-Management-Programm eingeschrieben sind. EB
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