ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2006Misserfolge: Zielvorstellungen abklären
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LNSLNS Den Ausführungen von Prof. Märtens stimme ich zu und habe auch mit meinem selbstentworfenen „Beipackzettel“ gute Erfahrungen gemacht und nur sehr selten Abbrüche gehabt. Ergänzend möchte ich noch anfügen, dass Therapien auch scheitern können, wenn Therapeut und Patient (Letzterer meist unbewusst) unterschiedliche Ziele verfolgen, beispielsweise im Falle der Rentenneurose oder beim narzisstischen Patienten, an dessen Größenvorstellungen gearbeitet werden soll und die dieser aber lieber beibehalten möchte, also auf den Freudschen Krankheitsgewinn nicht verzichtet werden kann. Eine genaue Abklärung von Zielvorstellungen und ihrer unbewussten Implikationen ist zu Beginn also unabdingbar – nicht jeder Patient wünscht sich wirklich eine „gesunde Autonomie“, auch wenn er dies „expressis verbis“ beteuert.
Ursula Mayr, Psychoanalytikerin, KJT, Ludwig-Ganghofer-Straße 1A,
83236 Übersee
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