ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2006SPD-Sonderparteitag: Alles für alle

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SPD-Sonderparteitag: Alles für alle

Rieser, Sabine

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Lobte ausdrücklich Ge­sund­heits­mi­nis­terin Schmidt: der neue SPD-Vorsitzende Kurt Beck Foto: ddp
Lobte ausdrücklich Ge­sund­heits­mi­nis­terin Schmidt: der neue SPD-Vorsitzende Kurt Beck Foto: ddp
Beck plädiert für „gesteuerten Wettbewerb“.
Wir werden unser Gesundheitssystem so organisieren, dass es beispielhaft sein wird. Jeder und jede wird versichert sein. Jeder und jedem werden die Gesundheitsleistungen in vollem Umfang zur Verfügung stehen.“ Das hat der neu gewählte SPD-Vorsitzende Kurt Beck in einem kurzen Abschnitt zum Gesundheitswesen in seiner Rede während des Sonderparteitags am 14. Mai in Berlin in Aussicht gestellt. Es gehe neben anderem um „eine gute, berechenbare Honorierung für die Ärztinnen und Ärzte“, sagte Beck. Um die Vorstellungen der SPD zu realisieren, brauche es gesteuerten Wettbewerb: „Kassen konkurrieren mit Kassen, Ärzte mit Ärzten um die beste Qualität und den besten Service.“
Im Beschluss des Parteitags zur Gesundheitsreform werden bisherige Positionen bekräftigt: Alle sollten sich nach ihrer Leistungsfähigkeit an der Finanzierung des Gesundheitswesens beteiligen; Kopfpauschalen schließe dies aus. Auch sollten die Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligt bleiben.
Ausdrücklich lobte Beck auch die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin: „Ulla, du hast einen hervorragenden Job gemacht. Wir brauchen dich und danken dir.“ Rie
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