SUPPLEMENT: PRAXiS

HTA-Bericht zum Telemonitoring

Krüger-Brand, Heike E.

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Im telemedizinischen Zentrum werden die Vitalparameter der Herzpatienten überwacht. Foto: PHTS
Im telemedizinischen Zentrum werden die Vitalparameter der Herzpatienten überwacht. Foto: PHTS
Ein HTA(Health Technology Assessment)-Bericht des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) hat die Studienlage zum Telemonitoring von Herzparametern und dessen künftige Entwicklung untersucht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind durch eine hohe Morbidität und Letalität gekennzeichnet und verursachen viele Notarzteinsätze. Eine telemedizinische Überwachung der Herzfunktionen von Risikopatienten könnte behandlungsbedürftige Fälle frühzeitig erkennen, so der HTA-Bericht „Monitoring von Herzfunktionen mit Telemetrie“ (www.dimdi.de/dynamic/de/hta/db/index.
htm). Die Zeit zwischen Diagnose und Therapiebeginn ließe sich damit erheblich verkürzen – eine wichtige Voraussetzung, um Letalität und Morbidität zu verringern. Nach den Studienergebnissen reduzierte der Einsatz von Telemetrie Krankenhauseinweisungen und verkürzte stationäre Aufenthalte – mit der Folge geringerer Behandlungskosten. Von den Patienten wurde sie gut akzeptiert. Eine frühere Diagnostik kann dazu beitragen, die Therapie zu optimieren. Der potenzielle Nutzen der Telemedizin sei inzwischen anerkannt, weil diese die Effizienz im Gesundheitswesen durch höhere Behandlungsqualität und rationellere Behandlungsabläufe steigern könne, so das Fazit der Autoren. Auch könne sie die Patientenorientierung fördern, weil sie eine dezentrale Versorgung unterstütze. KBr
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