ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPRAXiS 2/2006Selbstverpflichtung der Arztsoftwareanbieter

Supplement: PRAXiS

Selbstverpflichtung der Arztsoftwareanbieter

Dtsch Arztebl 2006; 103(20): [25]

EB

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LNSLNS 25 Anbieter von Arztinformationssystemen haben sich mit einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ gegenüber der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verpflichtet, keine Elemente in das Arztinformationssystem aufzunehmen, die den Arzt stören oder gar manipulieren könnten. Darauf verwies Lars Hübner, Vorstandsprecher des Verbandes Deutscher Arztinformationssystemhersteller und Provider e.V., Berlin (www.vdap.de). Die Kernpunkte der „Selbsterklärung“:
- Ärzte können alternativ eine werbefreie Praxissoftware beziehen.
- Der Workflow des Arztes wird durch Werbeangebote nicht unterbrochen.
- Der Arztwille entscheidet. Es erfolgt keine automatisierte Substitution der Medikation.
- Werbeangebote sind als solche gekennzeichnet und tragen den Zusatz „Anzeige/Werbung“.
- Im Arztinformationssystem enthaltene Informationsangebote führen nicht zu Einschränkungen der Systemfunktionalitäten.
- Alternativanzeigen bei wirkstoffgleichen Generika oder Reimporten erfolgen im Sinne „wirtschaftlicher Verordnungen“ und nur dann, wenn ein Präparat günstiger oder preisgleich ist.
Hübner appellierte an alle Systemanbieter, sich dieser Selbsterklärung anzuschließen. EB
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