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LNSLNS Curt Meyer-Gedächtnispreis – verliehen im Rahmen des 27. Deutschen Krebskongresses von der Berliner Krebsgesellschaft e.V., Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Christiane Voit, Hauttumorzentrum der Charité, Berlin. Die Leiterin der Tumornachsorge hat mit ihrer Studie eindeutig nachgewiesen, dass das Enzym Tyrosinase als Tumormarker dienen kann.

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis – an die US-Wissenschaftler Craig Mello und Andrew Z. Fire, Dotation: 100 000 Euro, für wegweisende Forschungen auf dem Gebiet der Genetik. Der vom Stiftungsrat der Paul-Ehrlich-Stiftung ausgeschriebene Preis wird mit 42 500 Euro vom Bundesministerium für Gesundheit bezuschusst. Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder: „Professor Fire und Professor Mello werden für die Entdeckung der so genannten RNA-Interferenz ausgezeichnet, einer Methode, die es erlaubt, in Organismen schnell, hochwirksam und zielgenau einzelne Gene abzuschalten und so deren Funktion zu verstehen.“ Erstmals in diesem Jahr wurde zusätzlich der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis an eine junge Wissenschaftlerin verliehen. Dieser Preis ist mit 60 000 Euro dotiert und muss forschungsbezogen verwendet werden. Preisträgerin ist die 34-jährige Spanierin Dr. Ana Martin-Villalba für ihre grundlegenden und viel beachteten Beiträge in der Nervenforschung.

Dermato-Onkologie-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung anlässlich ihrer 33. Jahrestagung in Aachen an Prof. Dr. med. Erwin S. Schultz, stellvertretender Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie in Marburg. Schultz erhielt den Preis für Forschungsarbeiten zur Entwicklung und Verbesserung neuer immunologischer Therapieansätze zur Bekämpfung des malignen Melanoms. Der Preis wurde von der Erwin und Irmgard-Egner Stiftung, Düsseldorf, gestiftet.

Imagining the Future – verliehen von Roche Applied Science, dotiert mit 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Jan Buer von der Medizinischen Hochschule Hannover. Prämiert wurden die besten wissenschaftlichen fundierten Prognosen für die Zukunft der biomedizinischen Forschung und ihrer Anwendung für die Entwicklung von Arzneimitteln und Diagnostika. Buer lehrt an der Medizinischen Hochschule Hannover und forscht bei der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig.
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