ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2006Psychische Störungen: Hausärzte prädestiniert für die Behandlung

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Psychische Störungen: Hausärzte prädestiniert für die Behandlung

Dtsch Arztebl 2006; 103(21): A-1450 / B-1237 / C-1188

Saueressig, Udo

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LNSLNS In dem sehr guten Artikel wird die „Verbesserung der hausärztlichen Kompetenz“ bei der Versorgung psychisch Kranker gefordert, völlig zu Recht. Durch seine Lebensunmittelbarkeit zum Patienten und die langfristige fruchtbare Interaktion kann der Hausarzt enorm gesundheitsbildend wirken, dadurch langfristig Chronifizierung verhindern, welches wiederum enorme Kosten einsparte . . . Leider wird das vom System verhindert. Im neuen EBM 2000plus wurde die Erörterung (früher 10, 11, 17) von 300 auf 150 Punkte (03120) gekürzt, ohne gute Kommunikation ist Heilen aber unmöglich. Sinnlose Bürokratisierung in Form der DMP, der vor allem dem Risiko­struk­tur­aus­gleich der Kassen dient, behindert die ärztliche Arbeit. Ein rigides Zulassungsrecht verhindert das Entstehen funktioneller Einheiten. Der weitere bürokratische Wahnsinn, z. B. 5-seitige DIN-A-4-Kuranträge (A 60 und 61) . . . führt endgültig zu frustrierten Einzelkämpfern . . . Nur zufriedene und fröhliche Ärztinnen und Ärzte können aber gute Primärversorgung leisten . . .
Dr. med. Udo Saueressig,
Hauptstraße 129,
74931 Lobbach-Waldwimmersbach
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