ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2006Gesundheitskarte: Aufbau von Betriebszentren

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Gesundheitskarte: Aufbau von Betriebszentren

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Foto: ddp
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KBV gründet Arbeitsgemeinschaft für Telematik.
Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte rückt näher. Nach der Laborphase starten die Feldtests, bei denen die Anwender die Funktionen der ersten 10 000 Karten in der Praxis prüfen sollen (10 000er-Tests). Zu diesem Zweck hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine Arbeitsgemeinschaft der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) gegründet, die für die Einrichtung der Betriebszentren während der Testphase zuständig ist. Zum Ersten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wurde Dr. med. Gunter Hauptmann, Vorstandsvorsitzender der KV Saarland, gewählt.
Die Arbeitsgemeinschaft soll künftig unter anderem über die Ausstattung der Betriebszentren, die einen hohen Investitionsaufwand erfordern, sowie über die Abläufe im Gesundheitswesen entscheiden. „Für den vertragsärztlichen Bereich übernehmen die KVen hier klar die Verantwortung“, sagte Dr. med. Gunter Hauptmann. Für die Testphase werden drei Interims-Betriebszentren in den KV-Regionen Bayern, Niedersachsen und Westfalen-Lippe/Nordrhein errichtet, die für die acht Testregionen bundesweit die Anbindung an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur gewährleisten sollen. EB
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