ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2006Palliativmedizin: Gesetzentwurf vorgelegt

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Palliativmedizin: Gesetzentwurf vorgelegt

Dtsch Arztebl 2006; 103(22): A-1489 / B-1273 / C-1225

Blöß, Timo

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LNSLNS Die Deutsche Hospizstiftung will die Palliativmedizin mit rund 670 Millionen Euro jährlich stärken.
Die Deutsche Hospizstiftung hat zu ihrem zehnjährigen Bestehen einen Gesetzentwurf zur Palliativversorgung vorgelegt. Die Stiftung hofft, dass das „Gesetz zur Verbesserung der palliativen und hospizlichen Leistungen“ in die Beratungen zur Gesundheitsreform aufgenommen wird und Anfang 2007 in Kraft treten kann.
Würde der 32-seitige Entwurf umgesetzt, könnten rund 660 neue ambulante Palliativdienste entstehen, ist man bei der Hospizstiftung überzeugt. Die neuen Palliativeinrichtungen könnten auch in Kliniken und Heimen angesiedelt werden. Die Kosten für die Umsetzung beliefen sich auf jährlich etwa 670 Millionen Euro. Größtenteils ließen sich diese durch Umschichtungen und Synergieeffekte auffangen, erklärte der Vorstand der Deutschen Hospizstiftung, Eugen Brysch, bei der Vorstellung des Entwurfs in Berlin.
„Bisher werden nur rund zwei Prozent der Schwerstkranken und Sterbenden in Deutschland palliativmedizinisch begleitet“, so Brysch weiter. Mit dem nun vorliegenden Gesetzentwurf könnte die Zahl der palliativ Versorgten auf rund 25 Prozent angehoben werden. TB
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