Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto:SVC,Wien
Foto:SVC,Wien
Ich habe aufmerksam den Artikel zu der e-card in Österreich gelesen und bemerkt, dass Sie „sehr vorsichtig“ auch die unerfreulichen Tatsachen kurz erwähnt haben – es funktioniert eben nicht so, wie man es sich vorgestellt hat, und die Ärzte sind nicht damit so zufrieden, wie man ständig behauptet. Die e-card war nun einmal ein Flop . . . Die Ärzte sind von dem System auch nach der Einarbeitung enttäuscht, da es nur teuer und bürokratisch ist (bis zu einer Stunde Mehrarbeit täglich – trotz gegenteiliger Versprechungen), sodass die jetzige Chipkarte in Deutschland der österreichischen e-card wesentlich überlegen ist – und zudem viel billiger . . . Ich hoffe, dass es in Deutschland trotz der fast als Propaganda zu bezeichnenden Berichterstattung über die Vorteile der
e-card die Ablehnung des Systems so groß wird, dass es nicht gelingen wird, einen vergleichbaren Unsinn in den deutschen Arztpraxen als Pflicht einzuführen – wenn es sich jemand freiwillig antun will, so ist nichts dagegen einzuwenden. Immerhin zahlt man nur für den Zugang zu dem GIN-Netz jährliche Gebühren von rund 500 Euro (bis zu etwa 1 000 Euro). Dazu kommen noch die Betriebskosten, Mehrarbeit, Abstürze, Softwareupdates. Auch die Mehrwertdienste (z. B. Gesundheitsuntersuchung) stoßen bei den Ärzten nicht auf Begeisterung. Bei meinem Gespräch mit einer Ärztin in Österreich hat diese darauf nur geantwortet: „Das darf doch wohl nicht wahr sein.“ Freude schaut anders aus . . .
Dipl.-Ing. Mag. Ivan Moro, Ostpreußenstraße 4,
79761 Waldshut-Tiengen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema