ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2006Opel Meriva: Auffrischung für den Klassenprimus

VARIA: Auto und Verkehr

Opel Meriva: Auffrischung für den Klassenprimus

Seidel, Marc

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Werkfoto
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Der Mini-Van wird jetzt in sechs Motorvarianten angeboten – darunter auch zwei sparsame Diesel.

Seit der Einführung des Meriva im Jahr 2003 dominiert dieser Mini-Van europaweit sein Marktsegment. Jetzt stellt Opel eine überarbeitete Version des Erfolgsmodells vor. Und: Schon von außen macht die Neuauflage eine gute Figur.
Bei der Frontpartie dominieren neben dem neuen Grill mit breiter Chrom-Querspange die Stoßfänger mit großem zentralem Lufteinlass, seitlichen Lufteinlässen und integrierten runden Nebelscheinwerfern. Von hinten ist die „Vintage 2006“ an den neuen Chromleisten und den dunkel getönten Rückleuchten zu erkennen.
Mehr Chrom gibt es auch im Inneren, außerdem neue Stoffe in neuen Dekoren. Geblieben ist indessen die bewährte Funktionalität. Das Cockpit präsentiert sich dabei ohne große Schnörkel. Durch die leicht erhöhte Sitzposition behält der Fahrer die Übersicht im Verkehrsgeschehen. Auf allen Sitzen gibt es genug Platz und für Kleinigkeiten genügend Ablagen einschließlich Getränkehaltern.
Der Kofferraum hat ein Ladevolumen von mindestens 415 Litern. Aber es geht noch deutlich mehr: Das durchdachte „FlexSpace“-System ermöglicht ein problemloses Umlegen der Sitze und schafft auf diese Weise bei wenigen Handgriffen Laderaum von bis zu 1 420 Litern.
Bei den Motoren knausert Opel ebenfalls nicht: Immerhin sechs Varianten stehen zur Verfügung – vier Benziner und zwei Diesel. Neu sind ein 1,6-Liter-„Twinport“-Aggregat mit 77 kW/105 PS, der sportliche 1,6-Liter-Turbomotor mit 132 kW/180 PS und ein 1,3-Liter-Turbodiesel mit 55 kW/75 PS. Alle drei machen übrigens im Meriva eine gute Figur. So hält beispielsweise der neue 1,6-Benziner für alle Fahrsituationen genügend Reserven bereit und zeigt sich dabei mit einem Verbrauch von 6,7 Litern Super auf 100 Kilometern durchaus genügsam.
Wer den Meriva lieber sportlich fahren möchte, kann zur OPC-Variante mit dem aufgeladenen 1,6-Liter-Motorblock greifen. Er beschleunigt das Fahrzeug in 8,2 Sekunden auf hundert und bei Bedarf weiter auf eine maximale Geschwindigkeit von 222 km/h. Ganz anders der neue 1,3-
CDTI. Der weltweit kleinste Diesel, der in Common-Rail-Technik gebaut wird, verhilft dem Opel zu ausreichenden Fahrleistungen, wenngleich die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 157 km/h beträgt. Für Vielfahrer ist diese Variante eine sehr vernünftige Entscheidung. Der Diesel fährt leise und verfügt serienmäßig über einen Partikelfilter.
Die Sicherheitsausstattung ist mit ESP, Airbags, ISOFIX-Kindersitzhalterung und anderen Details vollständig. Als Sonderausstattung bietet der Meriva neuerdings auch ein Kurvenlicht, das nächtliche Fahrten deutlich komfortabler und sicherer macht. Serienmäßig hingegen ist das neue Begrüßungslicht. Mit dem Öffnen der Türen per Fernbedienung schalten sich auch Innen- und Fahrlicht ein – gut bei dunklen Parkplätzen. Im Winter leisten elektrische Heizelemente dem Fahrzeug Hilfestellung, bis der Motor warm genug ist, um selber den Innenraum auf angenehme Temperaturen zu bringen.
Der Meriva wird in den Ausstattungsvarianten Meriva, Edition, Cosmo und als sportlicher OPC angeboten. Letztere ist nur mit dem Turbomotor lieferbar. Die Preise beginnen bei 14 520 Euro (66 kW/90 PS) und reichen bis zu 23 000 Euro (132 kW/180 PS OPC). Marc Seidel
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