ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2006Ex-Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin: Ein Fall für Fischer

VARIA: Personalien

Ex-Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin: Ein Fall für Fischer

Dtsch Arztebl 2006; 103(22): A-1566 / B-1338 / C-1290

Hibbeler, Birgit

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Andrea Fischer Foto: IPON
Andrea Fischer Foto: IPON
Andrea Fischer ist neue Mitherausgeberin der „GesundheitsNachrichten“. Die ehemalige Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin ist seit Anfang April für die monatlich erscheinende Zeitung für Gesundheitswirtschaft aus dem Kölner Biermann-Verlag tätig.
„Ich finde das Projekt interessant und unterstützenswert“, sagte Fischer gegen-über dem Deutschen Ärzteblatt. Die Gesundheitswirtschaft habe eine wachsende Bedeutung. Für die Berichterstattung sei es lohnend, einen Ansatz zu wählen, der sich keiner einzelnen Interessengruppe verpflichtet fühle.
Das Thema Gesundheitspolitik lässt Fischer offenbar nicht los. Das mag verwundern, denn allzu positiv können ihre Erinnerungen an die Zeit im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium nicht sein: Ihre etwas glücklose Karriere als Ministerin endete abrupt im Zuge der BSE-Krise. Im Januar 2001 erklärte die grüne Politikerin damals ihren Rücktritt. Noch bis zur Bundestagswahl 2002 saß sie im Parlament.
Nach ihrer Laufbahn als Politikerin versuchte sich die gelernte Offsetdruckerin und studierte Volkswirtin als Moderatorin. In der Talkshow „Grüner Salon“ auf dem Fernsehsender n-tv befragte sie an der Seite von Heinz Eggert Prominente aus Politik, Wirtschaft und Entertainment. Die Sendung wurde nach fast einem Jahr Ende 2003 eingestellt. Dass es so kam, lag nicht an mangelnden Einschaltquoten, sondern an senderinternen Umstrukturierungen bei n-tv.
Im Jahr 2004 wurde Fischer Mitglied des Führungsstabes des Bensheimer Instituts für Organisationskommunikation. Dort ist sie für die Bereiche Gesundheit und Ernährung zuständig.
Seit einigen Jahren schreibt der Krimi-Fan Fischer darüber hinaus regelmäßig im Berliner Tagesspiegel über die neuesten Kriminalromane. Der Titel ihrer Kolumne lautet „Ein Fall für Fischer“. Birgit Hibbeler
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