ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2006Die Ergebnisse der umstrittenen Meta-Analyse

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Die Ergebnisse der umstrittenen Meta-Analyse

Meyer, Rüdiger

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LNSLNS Unter dem Titel „Anti-TNF-Antibody Therapy in Rheumatoid Arthritis and the Risk of Serious Infections and Malignancies“ veröffentlichten Tim Bongartz et al. von der Mayo Clinic in Rochester eine Meta-Analyse, für die neun randomisierte kontrollierte Studien ausgewertet wurden. Sie schlossen 3 493 Patienten ein, die mindestens zwölf Wochen mit Tumornekrosefaktor-alpha-Antikörpern behandelt worden waren, sowie 1 512 Patienten unter Placebo. Daraus ergibt sich ein um den Faktor (Odds Ratio) 3,3 (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,2–9,1) erhöhtes Tumorrisiko und ein um den Faktor 2,2 (1,3–3,1) erhöhtes Risiko auf schwere Infektionen wie Tuberkulose. Für die Krebserkrankungen wurde eine Dosis-Wirkungs-Beziehung gefunden. Anschaulicher als die Odds Ratios ist die „number needed to harm“ (NNH). Sie beschreibt die Zahl der Patienten, die behandelt werden müssen, bis (rein statistisch) ein Schadensereignis eintritt. Für die Tumoren betrug die NNH 154 (95-Prozent-Konfidenzintervall 91–500) für eine Behandlungsperiode von sechs bis zwölf Monaten. Für schwere Infektionen errechnen die Mayo-Wissenschaftler eine NNH von 59 (39–125) für eine Behandlungsperiode von drei bis zwölf Monaten. rme

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