ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2006Werbung: Warnhinweise wären effektiver
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LNSLNS Ein Werbeverbot für Nahrungsmittel mit „ungünstigem Nährwertprofil“ und der Zielgruppe Kinder und Jugendliche ist tatsächlich höherer Blödsinn. Viel einfacher und effektiver wären Warnhinweise analog Tabakwaren: „Für Kinder nicht geeignet“ muss auf jedes Getränk mit mehr als zehn Prozent Zucker, jedes verzehrbereite Produkt mit mehr als 20 Prozent Zuckergehalt (Saccharose, Glucose, Fructose) oder Fettgehalt. Wer weiß schon, dass Ketchup eigentlich Tomatenmarmelade ist, dass „Fruchtjoghurts“ mehr Zucker als Frucht enthalten (bis zu 40 Prozent, auch wenn es „Fruchtsüße“ ist), dass Limonaden bis zu 20 Prozent Zucker enthalten, Müsliriegel reichlich Fett und Zucker enthalten, dass Karamell, wie Honig und Gummibärchen, fast nur aus Zucker besteht. So manche Mutter (und mancher Vater) würde vielleicht anders einkaufen, wenn dieser Warnaufdruck auf dem halben Einkaufswageninhalt prangt.
Ulrich E. Hammerla,
Schlägelstraße 31 a, 46045 Oberhausen
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