ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2006Klaus Pommerening: Forscher in Sachen Datenschutz

VARIA: Personalien

Klaus Pommerening: Forscher in Sachen Datenschutz

Krüger-Brand, Heike E.

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Klaus Pommerening Foto: privat
Klaus Pommerening
Foto: privat
Zu den zentralen Herausforderungen für die vernetzte medizinische Forschung zählt die Frage, wie Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet werden können. Informatik und Informationstechnologie sind unerlässlich für die technische Umsetzung sicherer Telematikplattformen. An der Schnittstelle dieser Bereiche forscht Prof. Dr. rer. nat. Klaus Pommerening (59) schon seit vielen Jahren. Der gefragte Experte ist von Hause aus Mathematiker und – obgleich mit einer Ärztin verheiratet – nach eigenem Bekunden „mehr durch Zufall in diesen Bereich hineingestolpert“. Das erforderliche rechtliche Hintergrundwissen hat er sich dabei in jahrelanger Tätigkeit „assimilatorisch“ angeeignet. Seit 1987 arbeitet er am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universität Mainz und hat sich dort schon seit den 1990er-Jahren mit Fragen der Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten für Krebsregister auseinander gesetzt. Als Leiter des Projekts „Datenschutz und Datensicherheit“ im Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie war er für die Entwicklung von Datenschutzleitlinien und deren Umsetzung im Rahmen einer sicheren Tele­ma­tik­infra­struk­tur zuständig.
Derzeit engagiert sich Pommerening stark in der TMF (Telematikplattform für die Forschungsnetze e.V.). So war er maßgeblich an der Erarbeitung des generischen Datenschutzkonzeptes der TMF beteiligt, das einige Forschungsnetze inzwischen bereits umgesetzt haben. Jüngstes Projekt ist die Erstellung eines Leitfadens für den datenschutzkonformen Aufbau und Betrieb von Biomaterialbanken. Heike E. Krüger-Brand
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