ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2006Imaginationen therapieren. Neue Erkenntnisse zur Katathym-Imaginativen Psychotherapie

BÜCHER

Imaginationen therapieren. Neue Erkenntnisse zur Katathym-Imaginativen Psychotherapie

Kottje-Birnbacher, L.; Wilke, E.; Krippner, K.; Dieter, W.

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LNSLNS Katathym-Imaginative Therapie: Solider Überblick
L. Kottje-Birnbacher, E. Wilke, K. Krippner, W. Dieter (Hrsg.): Mit Imaginationen therapieren. Neue Erkenntnisse zur Katathym-Imaginativen Psychotherapie. Pabst Science Publishers, Lengerich u. a., 2005, 392 Seiten, kartoniert, 35 €
Im ersten Kapitel wird die Entwicklung der Katathym-Imaginativen Psychotherapie (KIP) der letzten 50 Jahre dargestellt. Wer sich für die Historie des Verfahrens interessiert, erfährt auch Wissenswertes zur Entwicklung der KIP in der ehemaligen DDR. Weitere Kapitel befassen sich mit der Theorie zu imaginativer Therapie, speziell der KIP, und schließlich dem therapeutischen Prozess derselben. Einzelne Aspekte, wie Übertragungsliebe oder Abschied in Beziehungen oder auch die Suche nach der eigenen Identität, werden angesprochen. Schließlich wendet sich das Buch noch speziellen Anwendungsfeldern zu. Insbesondere für die Traumatherapie als auch für Supervision und Coaching werden ausführlich und praxisnah verschiedene Vorgehensweisen illustriert.
Die Zusammenstellung ermöglicht einen soliden Über-blick über das Verfahren. Durch viele Fallbeispiele ist das Buch kurzweilig zu lesen.
Die KIP kann in der Traumatherapie als Baustein innerhalb einer traumatherapeutischen Rahmenkonzeption eingesetzt werden. Innerhalb von Supervision und Coaching ermöglicht sie als Verfahren, das sich auch an das Unbewusste richtet, eine ressourcenorientierte Haltung, die Prozesse spielerischer und leichter werden lassen kann.
Insgesamt ein lesenswertes Buch. Einzig der Anspruch, wirklich Neues im Feld zu bieten, wird nicht ganz erfüllt. Gaby Breitenbach
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