ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2006Lexikon: Gesundheitsökonomie

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Lexikon: Gesundheitsökonomie

PP 5, Ausgabe Juni 2006, Seite 268

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LNSLNS Gesundheitsökonomie ist eine Disziplin, die mit ökonomischen Methoden und Theorien Fragen der Finanzierung und Ausgaben des Gesundheitswesens analysiert und Ansätze für mehr Effizienz und Effektivität aufzeigt. Ein Schwerpunkt ist die Evaluation ökonomischer Aspekte von Technologien der gesundheitlichen Versorgung. Gesundheitsökonomische Bewertungen von Leistungen finden in der Diskussion um Leistungsumfang und Finanzierung der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung zunehmend Beachtung. Die teils gesundheitsökonomischen Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen haben wesentliche Impulse für einen kassenartenübergreifenden Risiko­struk­tur­aus­gleich und eine umfangreiche Qualitätssicherung gegeben. Wichtigste Instrumente der Gesundheitsökonomie sind die Kosten-Analysen. Man unterscheidet „Kosten-Effektivitäts-Analysen“, die alternative Behandlungsweisen nach Kosten und Nutzen bewerten; „Kosten-Nutzen-Analysen“, die Kosten und Nutzen von Maßnahmen monetär bewerten und so den Vergleich von Gesundheitsleistungen mit Alternativen erlauben, und „Krankheitskosten-Analysen“ zur Bewertung der volkswirtschaftlichen Kosten einer Krankheit für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. EB
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