ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2006Patienteninformation: Risiko HIV
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Die Broschüre zu sexuell übertragbaren Krankheiten kann der Arzt für die Patientenaufklärung nutzen.
Die Broschüre zu sexuell übertragbaren Krankheiten kann der Arzt für die Patientenaufklärung nutzen.
Broschüre über sexuell übertragbare Krankheiten
Sexuell übertragbare Krankheiten (sexually transmitted diseases, STD), vor allem HIV-Infektionen, Syphilis und Chlamydien, treten seit einigen Jahren wieder vermehrt auf. Ärzte werden in den Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln, als Hauptansprechpartner für Fragen zu STD genannt. Gleichzeitig erschweren sprachliche und kulturelle Barrieren vielen Menschen den Zugang zu Informationen über diese Krankheiten.
Zur Unterstützung im Patientengespräch hat die BZgA deshalb ihr Angebot zur STD-Prävention um die Broschüre „. . . ist da was? . . . Wichtiges über Krankheiten, mit denen man sich beim Sex anstecken kann“ erweitert. Diese richtet sich an Menschen, denen eine einfache Sprache und Bilder das Verständnis erleichtern. Zielgruppen sind sozial benachteiligte Menschen deutscher Herkunft sowie Menschen mit Migrationshintergrund und einfachen deutschen Sprachkenntnissen. Formulierungen und Illustrationen beruhen auf Erfahrungen aus der Präventionspraxis; Menschen aus den Zielgruppen haben an der Konzeption der Broschüre mitgewirkt. Diese thematisiert krankheitsübergreifend Ansteckungswege, Symptome und Folgen von STD und gibt Handlungsanleitung bei Ansteckungsverdacht. Der Schutz vor Ansteckung wird dargestellt und der Gebrauch von Kondomen anhand von Abbildungen beschrieben. Eine tabellarische Übersicht informiert über krankheitsspezifische Merkmale. Enthalten sind auch Hinweise zu Beratungsangeboten.
Ärzte können die Broschüre per E-Mail unter order@bzga. de kostenfrei in der gewünschten Stückzahl anfordern (Bestellnummer: 70 430 000). Zusätzliche Informationen sind online unter www.stdinfo.de abrufbar. Persönliche und anonyme nichtmedizinische Beratung bietet die Telefonberatung der BZgA unter 0 18 05/55 54 44 oder www.
aidsberatung.de. KBr

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