ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2006Behandlungskonzepte ambulant erworbener Pneumonien: Röntgenaufnahme meistens aufschlussreich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ewig et al. referieren über Behandlungskonzepte ambulant erworbener Pneumonien und schlagen bei der Differenzierung der tiefen Atemwegsinfektionen vor: „Liegt kein fokaler Auskultationsbefund vor, kann in der Regel auf eine Röntgenaufnahme des Thorax verzichtet werden.“ Bei der Differenzierung der tiefen Atemwegsinfekte ist nach meiner Erfahrung trotz negativem Auskultationsbefund die Indikation zur Röntgenaufnahme des Thorax großzügig zu stellen. Insbesondere Pneumonien im rechten Mittellappen entziehen sich immer wieder der Diagnostik mit dem Stethoskop, während der Röntgenbefund bereits deutlich positiv ist. Interstitielle Pneumonien sind auskultatorisch meist gar nicht zu diagnostizieren.

Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Dr. med. Markus Jensen
Schlehdornstraße 28, 50226 Frechen

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige