ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2006Qualitätssicherung der radikalen Prostatektomie: Fragwürdige Qualitätskontrolle

MEDIZIN: Diskussion

Qualitätssicherung der radikalen Prostatektomie: Fragwürdige Qualitätskontrolle

Voigt, Holger

zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. Peter Albers und Prof. Dr. med. Gerhard Jakse in Heft 51–52/2005
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LNSLNS Unabhängig davon, dass es wissenschaftlich fragwürdig ist, sich an – wie vom Verfasser selbst eingeräumt – unzulänglichem Datenmaterial zu versuchen, um den „Beweis“ einer frequenzneutralen Versorgungsqualität antreten zu wollen, sind einzelne Passagen des Beitrages nur noch mit stillem Amüsement aufzunehmen, so zum Beispiel der Satz: „In der Vergangenheit wurde das Qualitätsmanagement durch die streng selektierte Weitergabe des Wissens im Rahmen einer langjährigen Aus- und Weiterbildung hoch qualifizierter Fachkräfte praktiziert. Die Ergebnisqualität wurde durch die Zufriedenheit des Patienten streng kontrolliert.“ Wie werden denn „hoch qualifizierte“ Fachkräfte definiert – etwa durch parameterfreie Selbstbezichtigung? Und im Übrigen: Ein „unzufriedener“ Patient ist entweder tot oder kommt einfach nicht mehr – wie will man das „streng kontrolliert“ haben? So wird das nichts mit der Qualitätskontrolle in Deutschland.

Dr. med. Holger Voigt
World Trade Center Tampa Bay
1101 Channelside Drive, Suite 244,
Tampa, FL 33602, USA

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